BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1920
September 1920

Mittwoch, den 1. September 1920


4. Mose 6,3.4

Die völlige Enthaltung von allem Gewächs des Weinstocks, die für den Nasiräer an erster Stelle stand, weist gerade auf jene Absonderung von allem Weltlichen hin, von der wir gestern redeten. Der Wein ist eine Darstellung der irdischen Freuden und Genüsse. Wer für Gott leben will, der muß bereit sein, auf jene zu verzichten. Wer seine Freude und Seligkeit in Gott und bei Gott finden will, der kann nicht zugleich genießen wollen, was die Welt bietet. Da steht also jeder Gläubige vor einer ernsten Entscheidung, vor einem klaren Entweder-Oder! Gott schenkt uns in Jesus Seine ganze Gnade und Herrlichkeit; Er segnet uns schon jetzt „mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern. Er gibt uns schon jetzt unseren Platz und unser Teil in Seinem Hause und in Seiner Gemeinschaft. (Lies Luk. 15,22-24; 1. Kor. 1,9; 1. Petr. 2,4.5.9.10; 1. Joh. 1,3.4.) Aber Er erwartet auch von uns, nachdem uns solche Gnaden und Kostbarkeiten geschenkt sind, daß wir auf die Welt und ihre Anerbietungen verzichten - daß wir ein klares „Nein“ haben auf die Lockungen und Forderungen, mit denen das Fleisch an uns herantritt! (Lies 1. Joh. 2,15-17.)

Ich habe eingewilligt:
Mein Weg sei mir durchkreuzt!
Es werde nie gebilligt,
Wozu das Fleisch mit reizt!
Durch Jesu Kreuz geschieden
Von Welt und Fleischessinn,
Zieh ich in tiefem Frieden
Den Glaubensweg dahin!

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