BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
Juli 1953

Sonntag, 26. Juli 1953


1. Mose 40,9-19; Sprüche 5,21-23

Als der Oberbäcker sah, daß Joseph des Obermundschenken Traum einleuchtend und günstig ausgelegt hatte, wünschte auch er seinen Traum ausgelegt zu bekommen! So erfreulich aber das Schicksal des einen sich wenden sollte, so ungünstig lautete die Prophezeiung für den anderen: „Nur noch drei Tage und der Pharao wird dein Haupt in die Höhe ziehen und dich an einen Pfahl hängen, und die Vögel werden dein Fleisch von dir wegfressen.“ – Die beiden Mitgefangenen, denen Joseph dienen durfte, scheinen hinsichtlich ihrer Übeltat einander gleich gewesen zu sein, aber ihr Los gestaltete sich doch sehr verschieden: Der eine wurde begnadigt, der andere wurde gerichtet. Warum hat wohl der König diese beiden so verschieden behandelt? Gott war es, der ein sehr verschiedenes Los für diese Männer bestimmt hatte wegen ihrer Herzensstellung, die sie im Blick auf ihre Schuld innerlich einnahmen. – Hier werden wir erinnert an die beiden Verbrecher, die mit Jesus gekreuzigt wurden auf Golgatha. Auch sie wurden beide wegen ihrer Übeltat verurteilt, und auch ihre Herzensstellung war ganz verschieden: Der eine war demütig, bußfertig und vertrauensvoll dem Herrn Jesus gegenüber, der andere dagegen unbußfertig, verstockt und ein Spötter. Deshalb war auch ihr Endgeschick ganz entgegengesetzt: Der eine durfte mit Jesus ins himmlische Paradies, der andere mußte an den Ort kommen, „wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt!“ [Lies Luk. 23,33.39–43; Psalm 36,1–4a; (Luther 36,2–5a).] Wir alle sind ja von Natur Übeltäter vor Gott. Es steht geschrieben: „Alle haben gesündigt und können so, wie sie sind, die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen noch erlangen!“ Doch der große Gott der Gnade hat eine wunderbare Errettung bereit für jeden, der sich rechtzeitig tief beugt wegen seines Unrechts! – Hast du, lieber Bruder, liebe Schwester, die Sünden deines Lebens erkannt und klar vor Gott bereut und bist du ein Begnadigter des Herrn für Zeit und Ewigkeit? (Lies Röm. 3,10–18.21–26.)

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