BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
Juli 1953

Samstag, 25. Juli 1953


1. Mose 40,5-8; Richter 7,9-20

Bei dem Obermundschenken und dem Oberbäckermeister Pharaos hatte Joseph den Eindruck, ihre Träume möchten von Gott sein; darum ließ er sie sich erzählen. Wenn wir Gott nahestehen und uns mit Seiner Liebe zu den Menschen füllen lassen, dann werden wir ein mitfühlendes Herz für sie haben. Es gehört dann auch zu unserer Lebensaufgabe, daß wir gern und betend zuhören können, wenn sie uns erzählen. Wir wollen uns von Gott Verständnis schenken lassen für die Erlebnisse anderer, wollen uns aber auch nicht allzulange damit aufhalten! Gott will uns Weisheit geben, um den Menschen wirklich zu helfen und zu dienen. [Lies 1. Kor. 3,9.10; 1. Petr. 4,10.11.] Ganz schlicht legte Joseph dem Obermundschenken den gehabten Traum aus: In drei Tagen würde er aus dem Gefängnis befreit und in Ehren wieder in sein Amt eingesetzt! Joseph stand Gott nahe, und da er sich in den einfachen, praktischen Tugenden des Glaubens – in Demut und Gehorsam, in Leidenswilligkeit und Selbstlosigkeit bewährt hatte, konnte Gott ihm Seine Geistesgaben und Erleuchtungen in steigendem Maß verleihen. Auch für uns heißt es: „Güte und Wahrheit mögen dich nicht verlassen; binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens! So wirst du Gunst finden und gute Einsicht in den Augen Gottes und der Menschen! – Denn der Herr gibt Weisheit; aus Seinem Munde kommt Erkenntnis und Verständnis! Er bewahrt klugen Rat auf für die Aufrichtigen; du wirst dann Gerechtigkeit verstehen und Recht und Geradheit – jede Bahn des Guten; Weisheit wird in dein Herz kommen und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein!“ ([Lies 2. Mose 31,1–3; 1. Kön. 3,7–13] Jak. 1,5–8)

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