BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
Juli 1953

Sonntag, 12. Juli 1953


1. Mose 39,7-12; Psalm 37,12-15

Wohin wäre dieses so begabte und hoffnungsreiche Leben des jungen Mannes gekommen, wenn er nicht schon frühe zu dem Lebensgrundsatz gekommen wäre: Lieber sterben als Sünde tun! Es wäre ewiglich elend untergegangen in dieser Zeit so starker Versuchungen. Nichts reißt so viele junge Leute in ein frühes Grab – nichts verdirbt den Menschen so sehr ihre aussichtsvolle Lebensbahn, als die Gebundenheit dieser Sünde! Das Unglück unserer Jugend wie auch unserer Alten ist, daß die Sünde keinen Schrecken mehr für sie hat, und nun insbesondere die entsetzliche Fleischessünde. Sie bildet ein gewaltiges Kapitel für sich in dem Leben unseres Volkes. Sie macht heute die Beschäftigung – das einzig sie Einnehmende aus für Tausende von Männern und Frauen, von Jünglingen und Mädchen. Aber: „Ein Narr, wer der Sünde spottet!“ Denn binnen kurzem spottet sie seiner! [Lies Spr. 7,1–27.] Das zeigen uns in jedem größeren Krankenhaus die beständig an Zahl wachsenden Abteilungen für Geschlechtskranke – das zeigen unsere großen Nerven-, Irren- und Blödenanstalten. Der Mensch sündigt ja nicht nur gegen sich allein. Abgesehen davon, daß er sich gegen Gott versündigt, zieht er wissentlich und unwissentlich – absichtlich oder unabsichtlich seine Mitmenschen mit ins Verderben! Keine Krankheit ist so ansteckend wie die Sünde, sie ruiniert die Völker nach Leib, Seele und Geist. Wer nicht nein sagen kann zur Sünde, der ist rettungslos preisgegeben. Ein Leben in der geheimen oder in der öffentlichen Sünde ist das Schlimmste, das man sich denken kann. Jesus sagt: „Wahrlich, wahrlich, wer Sünde tut, der ist der Sünde Sklave.“ (Lies 1. Kor. 6,18–20; 1. Petr. 2,11; 2. Tim. 2,22.)

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