BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
Januar 1952

Sonntag, 13. Januar 1952


1. Mose 24,12-14; Sprüche 3,5.6

Elieser weiß, daß um die Abendzeit die Frauen der Stadt zum Brunnen kommen, um Wasser zu schöpfen. Nun galt es, Auge und Ohr offen zu halten. Der gottesfürchtige Mann hat nicht das Zutrauen zu sich selbst, daß er aus eigener Vernunft und Kraft seinen Auftrag ausführen könnte. Was tut er nun? Er betet! Der Höchste Selbst soll ihm deutlich zeigen, was weiter zu geschehen hat. - Elieser ist einer von den Betern, die mit ihrem Gott gerade so offen und kindlich sprechen, wie es ihnen ums Herz ist. Er war an solchen Aufblick zu seinem himmlischen Herrn gewöhnt, und das Herzensgebet war ihm nicht fremd. Manche Christen sagen, sie hätten keinen stillen Raum zum Beten. Elieser fand Raum dazu am Brunnen, so wie der Apostel Paulus am Strand des Meeres. Der Prophet Jona betete sogar zu Gott aus dem Bauche des Haifisches, der ihn verschlungen hatte, und der Herr erhörte ihn auch von dort! [Lies Apg. 21,5; vgl. Jona 2,1-11.] Du findest zum Beten und Flehen, zum Anrufen des Herrn überall Raum, wenn du ein betendes Herz hast. Ja, ein stilles, gesammeltes Herz kann mitten im Trubel und in der Unruhe des Alltags abgeschlossen sein und beten. - Elieser betet, weil er nichts anderes tun will als den Willen seines Herrn! Um was und in welcher Herzensstellung betest du? Eliesers Gebet war ein einfältiges, vertrauendes Gebet. Gott legt unser Gebet auf die Waagschale und prüft unser Herz. Viele Gebete, die gesprochen werden, sind nicht echt und kommen nicht aus tiefstem Herzen. Es gibt nichts, das zu klein ist, es vor den Herrn zu bringen, und auch nichts, was zu groß ist, als daß der Herr es tun könnte. (Lies .Röm. 8,26.27; Offbg. 8,3.4.)

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