BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
Januar 1950

Donnerstag, 19. Januar 1950


1. Mose 8,20-22; Esra 8,28-30; 1. Korinther 16,1.2

Der Mensch von heute denkt bei dem Wort „Opfer“ an die Hingabe besonders wertvoller Dinge! Und gewiß liegt viel davon auch in dem biblischen Opfergedanken. „Liebe Brüder und Schwestern, vergeßt doch nicht anderen wohlzutun und ihnen von dem eurigen abzugeben! Das sind die Opfer an denen unser Gott Wohlgefallen hat!“ [Hebr. 13,16.] Durch den Propheten Maleachi läßt der Herr Seinem Volke sagen: „Bringt den Zehnten unverkürzt in Mein Vorratshaus, damit Speise in Meinem Hause sei! Prüft Mich doch darin, ob Ich euch dann nicht die Fenster des Himmels auftun und euch Segen herabschütten werde bis zum Übermaß! Lieber Bruder, liebe Schwester, glaubst du wirklich, daß der Herr solche Zusage allen denen wunderbar erfüllt, die diese göttliche Anordnung beachten und ausführen? Unser großer Gott fordert uns hier merkwürdigerweise auf, daß wir gerade durch solch reichliche Abgaben für Sein Heiligtum Ihn auf die Probe stellen sollen, ob Er nicht die Fenster des Himmels auftun und uns mit überreichen Segnungen überschütten wird! Wer nach diesem Worte tatsächlich immer neu handelt, der wird in großartiger Weise erfahren, daß Gott, der „ewig reiche Gott“ ist, und daß Er niemals jemandes Schuldner bleibt! Wer Ihm und Seinem Königreiche mit Herz und Tat dient, der legt sein Geld auf einer Bank an, die überreiche Zinsen bezahlt! Ich glaube jedoch, daß im Blick auf das Gebot in Maleachi 3,10 das Ergebnis in erschütternder Weise enttäuschend ausfallen würde, wenn Gott heute alle Seine Kinder hierin prüfen und das Ergebnis solcher Prüfung in der Gemeinde Gottes veröffentlichen würde! Derjenige Gläubige, welcher Maleachi 3,10b wirklich glaubt, handelt dementsprechend, und seine Erlebnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiete sind ganz erstaunlich und überwältigend! „Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten. Wer dagegen reichlich Samen ausstreut, der wird auch reichen Segen ernten!“ [Lies 2. Kor. 8,10-12; 9,6-9; vgl. Neh. 10,32-35; 1. Chron. 29,1-9.]

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