BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 234 (Noahs Brandopfer und der Entschluss des HERRN, die Erde nicht mehr zu verfluchen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

11. Noahs Brandopfer und der Entschluss des HERRN, die Erde nicht mehr zu verfluchen um der Menschen willen (1. Mose 8,20-22)


1. MOSE 8,20-22

20 Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allerlei reinem Vieh und von allerlei reinem Geflügel und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. 22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

ESRA 8,28-30

28 Und sprach zu ihnen: Ihr seid heilig dem HERRN, so sind die Gefäße auch heilig; dazu das frei gegebene Silber und Gold dem HERRN, eurer Väter Gott. 29 So wacht und bewahrt es, bis daß ihr's darwägt vor den Obersten Priestern und Leviten und den Obersten der Vaterhäuser in Israel zu Jerusalem in die Kammer des Hauses des HERRN. 30 Da nahmen die Priester und Leviten das gewogene Silber und Gold und die Gefäße, daß sie es brächten gen Jerusalem zum Hause unsres Gottes.

1. KORINTHER 16,1.2

1 Was aber die Steuer anlangt, die den Heiligen geschieht; wie ich den Gemeinden in Galatien geordnet habe, also tut auch ihr. 2 An jeglichem ersten Tag der Woche lege bei sich selbst ein jeglicher unter euch und sammle, was ihn gut dünkt, auf daß nicht, wenn ich komme, dann allererst die Steuer zu sammeln sei.

Der Mensch von heute denkt bei dem Wort „Opfer“ an die Hingabe besonders wertvoller Dinge! Und gewiß liegt viel davon auch in dem biblischen Opfergedanken. „Liebe Brüder und Schwestern, vergeßt doch nicht anderen wohlzutun und ihnen von dem eurigen abzugeben! Das sind die Opfer an denen unser Gott Wohlgefallen hat!“ [Hebr. 13,16.] Durch den Propheten Maleachi läßt der Herr Seinem Volke sagen: „Bringt den Zehnten unverkürzt in Mein Vorratshaus, damit Speise in Meinem Hause sei! Prüft Mich doch darin, ob Ich euch dann nicht die Fenster des Himmels auftun und euch Segen herabschütten werde bis zum Übermaß! Lieber Bruder, liebe Schwester, glaubst du wirklich, daß der Herr solche Zusage allen denen wunderbar erfüllt, die diese göttliche Anordnung beachten und ausführen? Unser großer Gott fordert uns hier merkwürdigerweise auf, daß wir gerade durch solch reichliche Abgaben für Sein Heiligtum Ihn auf die Probe stellen sollen, ob Er nicht die Fenster des Himmels auftun und uns mit überreichen Segnungen überschütten wird! Wer nach diesem Worte tatsächlich immer neu handelt, der wird in großartiger Weise erfahren, daß Gott, der „ewig reiche Gott“ ist, und daß Er niemals jemandes Schuldner bleibt! Wer Ihm und Seinem Königreiche mit Herz und Tat dient, der legt sein Geld auf einer Bank an, die überreiche Zinsen bezahlt! Ich glaube jedoch, daß im Blick auf das Gebot in Maleachi 3,10 das Ergebnis in erschütternder Weise enttäuschend ausfallen würde, wenn Gott heute alle Seine Kinder hierin prüfen und das Ergebnis solcher Prüfung in der Gemeinde Gottes veröffentlichen würde! Derjenige Gläubige, welcher Maleachi 3,10b wirklich glaubt, handelt dementsprechend, und seine Erlebnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiete sind ganz erstaunlich und überwältigend! „Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten. Wer dagegen reichlich Samen ausstreut, der wird auch reichen Segen ernten!“ [Lies 2. Kor. 8,10-12; 9,6-9; vgl. Neh. 10,32-35; 1. Chron. 29,1-9.]

2. Korinther 8,10-12 -- 10 Und meine Meinung hierin gebe ich; denn solches ist euch nützlich, die ihr angefangen habt vom vorigen Jahre her nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen; 11 nun aber vollbringet auch das Tun, auf daß, gleichwie da ist ein geneigtes Gemüt, zu wollen, so sei auch da ein geneigtes Gemüt, zu tun von dem, was ihr habt. 12 Denn so einer willig ist, so ist er angenehm, nach dem er hat, nicht nach dem er nicht hat. / 2. Korinther 9,6-9 -- 6 Ich meine aber das: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 7 Ein jeglicher nach seiner Willkür, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 8 Gott aber kann machen, daß allerlei Gnade unter euch reichlich sei, daß ihr in allen Dingen volle Genüge habt und reich seid zu allerlei guten Werken; 9 wie geschrieben steht: "Er hat ausgestreut und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit." / Nehemia 10,32-35 -- 32 auch wenn die Völker im Lande am Sabbattage bringen Ware und allerlei Getreide zu verkaufen, daß wir nichts von ihnen nehmen wollten am Sabbat und den Heiligen Tagen; und daß wir das siebente Jahr von aller Hand Beschwerung freilassen wollten. 33 Und wir legten ein Gebot auf uns, daß wir jährlich einen dritten Teil eines Silberlings gäben zum Dienst im Hause unsers Gottes, 34 nämlich zu Schaubrot, zu täglichem Speisopfer, zum täglichen Brandopfer, zum Opfer des Sabbats, der Neumonde und Festtage und zu dem Geheiligten und zum Sündopfer, damit Israel versöhnt werde, und zu allem Geschäft im Hause unsers Gottes. 35 Und wir warfen das Los unter den Priestern, Leviten und dem Volk um das Opfer des Holzes, das man zum Hause unsers Gottes bringen sollte jährlich nach unsern Vaterhäusern auf bestimmte Zeit, zu brennen auf dem Altar des HERRN, unsers Gottes, wie es im Gesetz geschrieben steht. / 1. Chronik 29,1-9 -- 1 Und der König David sprach zu der ganzen Gemeinde: Gott hat Salomo, meiner Söhne einen, erwählt, der noch jung und zart ist; das Werk aber ist groß; denn es ist nicht eines Menschen Wohnung, sondern Gottes des HERRN. 2 Ich aber habe aus allen meinen Kräften zugerichtet zum Hause Gottes Gold zu goldenem, Silber zu silbernem, Erz zu erhernem, Eisen zu eisernem, Holz zu hölzernem Geräte, Onyxsteine und eingefaßte Steine, Rubine und bunte Steine und allerlei Edelsteine und Marmelsteine die Menge. 3 Überdas, aus Wohlgefallen am Hause meines Gottes, habe ich eigenes Gutes, Gold und Silber, 4 dreitausend Zentner Gold von Ophir und siebentausend Zentner lauteres Silber, das gebe ich zum heiligen Hause Gottes außer allem, was ich zugerichtet habe, die Wände der Häuser zu überziehen, 5 daß golden werde, was golden, silbern, was silbern sein soll, und zu allerlei Werk durch die Hand der Werkmeister. Und wer ist nun willig, seine Hand heute dem HERRN zu füllen? 6 Da waren die Fürsten der Vaterhäuser, die Fürsten der Stämme Israels, die Fürsten über tausend und über hundert und die Fürsten über des Königs Geschäfte willig 7 und gaben zum Amt im Hause Gottes fünftausend Zentner Gold und zehntausend Goldgulden und zehntausend Zentner Silber, achtzehntausend Zentner Erz und hundertausend Zentner Eisen. 8 Und bei welchem Steine gefunden wurden, die gaben sie zum Schatz des Hauses des HERRN unter die Hand Jehiels, des Gersoniten. 9 Und das Volk ward fröhlich, daß sie willig waren; denn sie gaben's von ganzem Herzen dem HERRN freiwillig. Und David, der König, freute sich auch hoch

(Donnerstag, 19. Januar 1950)

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