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JAHRGANG 1949
Februar 1949

Montag, 28. Februar 1949


1. Korinther 15, 47-49

Christus Jesus, unser Herr, trägt einen ganz und gar himmlischen Charakter. Sogar hier auf Erden konnte Er von Sich sagen: „Keiner von den Menschen ist hinaufgestiegen in den Himmel außer dem, der vom Himmel gekommen ist - nämlich des Menschen Sohn, der auch während Er auf der Erde wandelt, im Himmel ist!“ (Joh. 3,13.) Er wird allerdings in wunderbarer Macht und Majestät über die Erde herrschen, aber nicht an die Erde gebunden sein. Ja, wir werden mit Ihm herrschen tausend Jahre und in alle Ewigkeit. (Lies Offb. 20,6.) Darum sprechen wir mit dem Apostel Paulus: „Unsere Heimat und unser Ziel liegt in den himmlischen Welten!“ (Lies Phil. 3,20.21.) Das wunderbare Ziel unserer Erdenreise liegt nicht in dieser Welt, auch nicht im Reich der entschlafenen Gläubigen, sondern in jener himmlischen Stadt, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. (Lies Hebr. 11,9.10; 2. Kor. 5,1-5.) Als Johannes die Offenbarung empfing und die himmlische Stadt, das neue Jerusalem, schaute - die „Hütte Gottes bei den Menschen“, da zeigt der Engel ihm einen Strom lebendigen Wassers, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Throne Gottes und des Lammes. Der erleuchtete Jünger schaute an beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die ihre Früchte jeden Monat brachten. Und wir dürfen das Wort hören: „Seine Knechte werden Ihm huldigen und dienen, und sie werden Sein Angesicht schauen und Sein Name wird an ihrer Stirn sein.“ (Offb. 22,1-4; vgl. Offb. 3,12.13.) Nun haben wir das himmlische Gegenbild des ursprünglichen Paradieses geschaut, von welchem der Garten Eden nur ein schwaches Vorbild und Abbild war. Allerdings war in jenem irdischen Paradies das Geheimnis des Himmelreiches schon angedeutet; doch erst im Himmlischen Jerusalem wird dieses Geheimnis geoffenbart und vollendet sein. Anfang und Ende der Wege Gottes stehen miteinander in Einklang,. Er Selbst ist das A und das O, der Anfang und die Vollendung! Was die heilige Dreieinigkeit Sich vorgenommen, wird sie zuletzt in wunderbarer Herrlichkeit vollenden. (Lies Offenbarung 1,8; 22,13.)

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