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JAHRGANG 1949
Februar 1949

Sonntag, 27. Februar 1949


1. Mose 2,10-14; Psalm 72,1-19

Die vier Ströme, die vom Garten Eden ausgehen, haben ihre Quellenanlage und ihren Lauf allerdings zum Teil verändert, doch ihre heutigen Namen klingen an die ursprünglichen an. Das einstige Paradies, in welchem Adam und Eva für kurze Zeit so glückselig waren, ist nicht mehr da und wird auch nicht mehr so, wie es war, hergestellt werden. Zwar wird einmal die ganze Erde in einen paradiesischen Zustand versetzt werden unter der tausendjährigen Friedensherrschaft Jesu Christi. Dann wird der Fluch, der durch des Menschen Schuld und Sünde über die Welt gekommen ist, hinweg genommen! Deshalb heißt es: „Gespannt und sehnsuchtsvoll wartet die ganze Schöpfung auf das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes in ihrer vollen Herrlichkeit! Noch liegt ja die gesamte Schöpfung in den Banden der Vergänglichkeit; doch die sichere Aussicht besteht, dass auch sie, die Schöpfung, befreit werden wird von des Verderbens Knechtschaft, um teilhaben zu können an der wunderbaren Freiheit, welche die Kinder Gottes im Stande ihrer Herrlichkeit haben werden. Bis jetzt allerdings seufzt die Schöpfung noch und harrt mit Schmerzen einer Neugeburt entgegen. Ja, die ganze Schöpfung - sie wartet dringlich und voll Verlangen auf das Offenbarwerden der Kinder Gottes in ihrer Herrlichkeit!“ (Röm. 8,18-22) Satan, der Verführer der Völker, die „alte Schlange“, wird dann gebunden sein und schließlich im Feuer des wenigen Abgrunds untergehen. Gottlose Sünder und Menschen, die sich nach Gottes Gesetz nicht richten, gibt es dann nicht mehr. Denn „alle Völker werden dem Herrn dienen!“ (Lies Psalm 86,9; Jes. 11,1-10) Unser Verlangen ist es allerdings nicht, in jener herrlichen Zukunft auf der paradiesischen Erde zu wohnen - wir sehnen uns nach einer höheren Welt, nach unserer ewigen Heimat bei Gott im Himmel! Unser herrlicher Herr hat im Blick auf dich und mich gesprochen: „Wo Ich bin, da soll auch Mein Diener sein!“ (Joh. 12,26)

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