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JAHRGANG 1948
November 1948

Donnerstag, 4. / Freitag, 5. November 1948


1. Mose 1,27; Psalm 36,7-10

Noch viel könnten wir sagen über die wunderbaren Gebilde unseres Körpers, über diesen erstaunlich praktischen und vielseitigen Lebensapparat. Daß wir Menschen in jeder Hinsicht nach Gottes Bild geschaffen sind, wird uns auch nach vielen Äußerungen der Heiligen Schrift klar. Sie spricht von „Ihm, der über dem Erdkreis thront“, In Daniel 7,9 heißt es von Gott, daß Er unendlich „reich an Tagen“ ist. Dort wird Er geschaut, „Sein Gewand ist weiß wie Schnee und sein Haupthaar wie reine Wolle“. Die Schrift spricht von Gottes Augen, von Seinen Ohren, von Seinen Händen und Füßen. (Jes. 62,2-5; 2. Chron. 16,9; Sach. 4,10; Psalm 5,1-5; 34,15.16.) Er der Höchste, spricht: „Der Himmel ist mein Thron und die Erde meiner Füße Schemel!“ [Lies Psalm 99,1-5.] Vor allem von Gottes Herzen, das so reich an Macht und Gnade, an Heiligkeit und Barmherzigkeit ist – von Seiner Stimme, von Seinem Odem und Seiner Wohnung, von Seinen heiligen Worten und Gedanken – von Seinen Wegen, von Seinen Ratschlüssen und Plänen, von Seinem Regieren und Walten. Wir hören auch von Gottes Zorn und von Seiner erstaunlichen Güte, von Seiner unfaßbaren Liebe wie auch von Seinem Ernst und von Seiner Strenge – von Seiner Langmut, Seiner Weisheit und Treue! [1. Joh. 3,1-3; 4,7-11.] Gottes heiliges Buch zeigt uns auch, daß Er, der Heilige und Wahrhaftige sieht und hört, spricht und denkt, gibt und nimmt, straft und tröstet, zerbricht und heilt, betrübt und erfreut, schilt und zürnt, begnadigt und segnet. Wir erkennen also, daß die geistigen, seelischen und leiblichen Eigenschaften und Tätigkeiten des Menschen herrühren von Gottes Eigenschaften und Tätigkeiten! O, es lohnt sich, noch weitere Vergleiche in der Schrift zu suchen und außer den genannten noch zahlreiche andere Stellen anzuführen. – Wir erkennen also, daß der Mensch als ein geistig-sittliches Wesen auch die inneren Eigenschaften Gottes geschöpflich zum Ausdruck bringt. Möchten doch alle Gläubigen sich klar sein, daß der Heilige Geist sie in ihrem herrlichen Gott ähnlich und immer ähnlicher machen will!

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