BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 052 (TAG 6b: Gott erschafft den Menschen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

TAG 6b: Gott erschafft den Menschen (1. Mose 1,26-27)


1. MOSE 1,27

27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

PSALM 36,7-10

7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie eine große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Vieh. 8 Wie teuer ist deine Güte, Gott, daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! 9 Sie werden trunken von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkest sie mit Wonne als mit einem Strom. 10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.

Noch viel könnten wir sagen über die wunderbaren Gebilde unseres Körpers, über diesen erstaunlich praktischen und vielseitigen Lebensapparat. Daß wir Menschen in jeder Hinsicht nach Gottes Bild geschaffen sind, wird uns auch nach vielen Äußerungen der Heiligen Schrift klar. Sie spricht von „Ihm, der über dem Erdkreis thront“, In Daniel 7,9 heißt es von Gott, daß Er unendlich „reich an Tagen“ ist. Dort wird Er geschaut, „Sein Gewand ist weiß wie Schnee und sein Haupthaar wie reine Wolle“. Die Schrift spricht von Gottes Augen, von Seinen Ohren, von Seinen Händen und Füßen. (Jes. 62,2-5; 2. Chron. 16,9; Sach. 4,10; Psalm 5,1-5; 34,15.16.)

Daniel 7,9 -- 9 Solches sah ich, bis daß Stühle gesetzt wurden; und der Alte setzte sich. Des Kleid war schneeweiß, und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; sein Stuhl war eitel Feuerflammen, und dessen Räder brannten mit Feuer. / Jesaja 62,2-5 -- 2 daß die Heiden sehen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit; und du sollst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen des HERRN Mund nennen wird. 3 Und du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des HERRN und ein königlicher Hut in der Hand deines Gottes. 4 Man soll dich nicht mehr die Verlassene noch dein Land eine Verwüstung heißen; sondern du sollst "Meine Lust an ihr" und dein Land "Liebes Weib" heißen: denn der HERR hat Lust an dir und dein Land hat einen lieben Mann. 5 Denn wie ein Mann ein Weib liebhat, so werden dich deine Kinder liebhaben; und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen. / 2. Chronik 16,9 -- 9 Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, daß er stärke die, so von ganzem Herzen an ihm sind. Du hast töricht getan; darum wirst du auch von nun an Kriege haben. / Sacharja 4,10 -- 10 Denn wer ist, der diese geringen Tage verachte? Es werden mit Freuden sehen das Richtblei in Serubabels Hand jene sieben, welche sind des HERRN Augen, die alle Lande durchziehen. / Psalm 5,1-5 -- 1 Ein Psalm Davids, vorzusingen, für das Erbe. 2 HERR, höre meine Worte, merke auf meine Rede! 3 Vernimm mein Schreien, mein König und mein Gott; denn ich will vor dir beten. 4 HERR, frühe wollest du meine Stimme hören; frühe will ich mich zu dir schicken und aufmerken. 5 Denn du bist nicht ein Gott, dem gottloses Wesen gefällt; wer böse ist, bleibt nicht vor dir. / Psalm 34,15.16 -- 15 Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach. 16 Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien;

Er der Höchste, spricht: „Der Himmel ist mein Thron und die Erde meiner Füße Schemel!“ [Lies Psalm 99,1-5.]

Psalm 99,1-5 -- 1 Der HERR ist König, darum zittern die Völker; er sitzt auf den Cherubim, darum bebt die Welt. 2 Der HERR ist groß zu Zion und hoch über alle Völker. 3 Man danke deinem großen und wunderbaren Namen, der da heilig ist. 4 Im Reich dieses Königs hat man das Recht lieb. Du gibst Frömmigkeit, du schaffest Gericht und Gerechtigkeit in Jakob. 5 Erhebet den HERRN, unsern Gott, betet an zu seinem Fußschemel; denn er ist heilig.

Vor allem von Gottes Herzen, das so reich an Macht und Gnade, an Heiligkeit und Barmherzigkeit ist – von Seiner Stimme, von Seinem Odem und Seiner Wohnung, von Seinen heiligen Worten und Gedanken – von Seinen Wegen, von Seinen Ratschlüssen und Plänen, von Seinem Regieren und Walten. Wir hören auch von Gottes Zorn und von Seiner erstaunlichen Güte, von Seiner unfaßbaren Liebe wie auch von Seinem Ernst und von Seiner Strenge – von Seiner Langmut, Seiner Weisheit und Treue! [1. Joh. 3,1-3; 4,7-11.]

1. Johannes 3,1-3 -- 1 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennt euch die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. 2 Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist. / 1. Johannes 4,7-11 -- 7 Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebhat, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen. 10 Darin steht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 11 Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.

Gottes heiliges Buch zeigt uns auch, daß Er, der Heilige und Wahrhaftige sieht und hört, spricht und denkt, gibt und nimmt, straft und tröstet, zerbricht und heilt, betrübt und erfreut, schilt und zürnt, begnadigt und segnet. Wir erkennen also, daß die geistigen, seelischen und leiblichen Eigenschaften und Tätigkeiten des Menschen herrühren von Gottes Eigenschaften und Tätigkeiten! O, es lohnt sich, noch weitere Vergleiche in der Schrift zu suchen und außer den genannten noch zahlreiche andere Stellen anzuführen. – Wir erkennen also, daß der Mensch als ein geistig-sittliches Wesen auch die inneren Eigenschaften Gottes geschöpflich zum Ausdruck bringt. Möchten doch alle Gläubigen sich klar sein, daß der Heilige Geist sie in ihrem herrlichen Gott ähnlich und immer ähnlicher machen will!

(Donnerstag, 4.11.1948)

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