BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1934
Januar 1934

Donnerstag, den 25. Januar 1934


2. Mose 5,2-5

Stolz und selbstbewußt entgegnet Pharao auf die Forderung Gottes: „Wer ist der Herr, auf dessen Stimme ich hören soll, Israel ziehen zu lassen?“ Da er Gott nicht kannte, so meinte er auch, sich nicht um Ihn kümmern zu müssen und trotzt Ihm ins Angesicht. Doch alle Menschen sind schuldig, sich vor Gott zu beugen, auch die gottfernsten: „Gott gebietet jetzt allen Menschen an allen Orten, daß sie Buße tun sollen!“ Bald kommt der große Tag, da ein jeder Rechenschaft über sein Leben und seine Sünde zu geben hat, und wo Gericht und Verdammnis wartet auf alle, die nicht hier auf Erden dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus gehorsam geworden sind. (Lies 2. Tess. 1,6-10.) – Mose und Aaron erklären, daß der Gott Israels ihnen nahegetreten sei, und daß Er Sein Volk in der Wüste um Sich gesammelt sehen wolle, um Ihm Opfer darzubringen; andernfalls würde Israel Strafe treffen! – Pharao antwortet auf das an ihn gerichtete Verlangen nur mit um so härterem Druck zur Fronarbeit. - Der Fürst der Welt hat nur Plage und Mühe für die, die ihm dienen, und wenn er ihnen vermeintliche Freuden anbietet, so schlägt er sie hinterher mit einem gequälten Gewissen! Gerade die berechtigte Furcht, seine Beute könnte ihm entrissen werden, veranlaßt ihn, das Joch der unter seiner Gewalt stehenden Menschen noch schwerer zu machen. Ja, der Teufel ist hart, grausam und völlig gefühllos gegen seine Opfer! Alle Menschen wären ihm hoffnungslos preisgegeben – er würde sie alle mitreißen in sein eigenes ewiges Verderben, wenn Gott in Seiner Liebe und in Seinem Erbarmen nicht eine Rettung bereitet, einen Retter gesandt hätte. „Hierin ist Gottes Liebe zu uns aufs völligste zutage getreten, daß Gott Seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch Ihn leben möchten!“ (Lies Luk. 4,17-19; [Röm. 5,8-10].) „Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe!“ Ja, „Gott will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“. – Von Selbstsucht beherrscht, will Pharao das ihm nützliche Sklavenvolk, dessen Wert sich auch in seiner Zahl vermehrt hat, auch nicht für einige Tage freigeben. So will der Teufel den von ihm versklavten Menschen auch nicht einmal einige Tage, ja oft nicht eine Stunde gönnen, da sie unter den Schall des herrlichen Evangeliums kommen und der Botschaft von der Liebe Gottes und dem Heil in Jesus lauschen könnten! (Lies 2. Kor. 4,3.4.) – Liebes Menschenkind, laß dich nicht vom Teufel derart unter dem Arbeitsbann halten, daß du dich nicht immer wieder freimachen könntest, dorthin zu gehen, wo du die herrliche Botschaft von Jesus klar hörst – wo du Friede, Heil und Leben in Ihm, dem herrlichen Erlöser, finden kannst! – Wer sich nicht die Zeit nimmt, auf Gott und die Botschaft Seiner Liebe zu hören, für den wird auch Gott keine Zeit und kein Ohr haben, wenn er einmal in der Not zu Ihm schreit! „Siehe zu, daß du nicht stöhntest bei deinem Ende, wenn dein Leben und dein Leib dahinschwinden und du sagen müssest: Wie habe ich doch die Unterweisung gehaßt, und mein Herz hat die Zucht verschmäht! Ich habe nicht gehört auf die Stimme meiner Unterweiser und mein Ohr nicht zugeneigt meinen Lehrern! Ja, die eigenen Missetaten werden den Gottlosen fangen, und in seiner Sünde Banden wir er festgehalten werden. Sterben wird er, weil er sich der göttliche Zucht entzogen hat, und in der Größe seiner Torheit wird er dahintaumeln!“ [Lies auch Spr. 1,24-33.]

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