BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1934
Januar 1934

Mittwoch, den 24. Januar 1934


2. Mose 5,1

Der Anbetung über die große Rettung, die Gott dem Volke verkündigen läßt, folgen noch vielseitige Kämpfe und Nöte, ehe Israel praktisch in die herrliche Freiheit eintritt, zu der es berufen ist. Gerade jetzt, wo Gott anfängt einzugreifen, entfaltet der grausame Feind seine ganze Macht, um das Volk in seiner Gewalt zu halten! Ist es nicht auch heute so, wenn Menschenherzen zum Bewußtsein ihrer Schuld und ihrer Knechtschaft erwachen und die herrliche Erlösung ergreifen wollen, die ihnen in Jesus Christus, dem Sohne Gottes, angeboten wird? Jetzt erst wird offenbar, wie tief gebunden und geschädigt die Menschenseele ist, und daß die Macht des Teufels und der Sünde unendlich größer ist als das Sehnen des Menschen frei zu werden! – Doch wie für Israel all die heißen Kämpfe damit endigten, daß Gott Sein Volk zu völliger Freiheit und Glückseligkeit führte, so hat Er auch heute für ernstlich verlangende, aufrichtige Menschen ein volles, freies, ewiges Heil bereit. Kein Heilsverlangender sollte sich mit etwas Geringerem begnügen als mit der vollen Erlösung und Freiheit die der Herr Jesus jedem, der Ihm in Wahrheit huldigt, erworben hat und schenkt. [Lies Röm. 1,16-18; 2.Tim. 1,7-11.] – „Die Königsherrschaft Gottes im praktischen täglichen Leben des Erlösten bedeutet Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist!“ – Für den Glaubenden ist der Teufel ein völlig besiegter Feind, die Sünde eine überwundene Macht! Wenn er sich fortan der bewahrenden Kraft seines Erlösers anvertraut – wenn er lernt, sich der ganzen Waffenrüstung Gottes zu bedienen, so kann der Erlöste den guten siegreichen Kampf des Glaubens kämpfen und Gott Tag für Tag verherrlichen in einem schlichten Leben der Dankbarkeit und des Fruchtbringen, bis er einziehen darf in das himmlische Kanaan! (Lies Joh. 8,31-36; 1. Joh. 3,8.9.) – Mose und Aaron erscheinen nun vor Pharao mit der Forderung: „So spricht der Herr, der Gott Israels: Laß mein Volk ziehen, daß sie Mir ein Fest halten in der Wüste!“ Gott macht Seine Anrechte auf Sein Volk geltend. Er legt auch auf dich Seine Hand und spricht zu dir: „Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst, Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist Mein!“ [Lies Jes. 54,4-8.] – Israel soll dem Herrn ein Fest halten in der Wüste. Gott will ein glückliches, nicht nur ein gerettetes, sondern ein anbetendes, dankbares Volk um sich haben: „Er will wohnen unter den Lobgesängen Israels.“ (Ps. 22,3 [Luth. 4]; 89,15-18 [Luth. 16-19].) – Die Lobgesänge unseres Herzens und die dankbare Tat des Gehorsams im praktischen Leben, das sind die Gott wohlgefälligen Opfer, mit welchen wir Ihm, unserem großen Heiland-Gott, nun dienen dürfen. (Kol. 3,16.17; 1. Tess. 1,9.10.)

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