BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1926
Oktober 1926

Sonntag, den 31. Oktober 1926


4. Mose 21,19-32; 5. Mose 2,24-37

Lagernd auf der Hochebene des Pisga, sendet Mose zu Sihon, dem mächtigen Amoriterkönige, und bittet um freien Durchzug. Aber „Gott hatte seinen Geist verhärtet und sein Herz verstockt, auf daß Er ihn in Israels Hand gäbe!“ Gott befahl, die Feinde zu töten; denn das Sündenmaß dieser Völker war voll und ihr Land sollte Israels Besitztum werden. - „Siehe, Ich habe Sihon, den König von Hesbon, in deine Hand gegeben: beginne, nimm in Besitz und bekriege ihn!“ - Damit begann der Eroberungskrieg, der die Einnahme von ganz Kanaan in sich schloß. - Gott hat den Sieg schon in unsere Hand gelegt und so haben wir ihn zu erringen. Das ist unser Glaubenskampf! „Unser Vertrauen ist der Sieg“, der die Welt und jede Sünde und jede Schwierigkeit überwindet! Kinder Gottes die Träger des Sieges und der herrlichen Erkenntnis Christi an jedem Orte! Freust du dich dieser kostbaren Aufgabe, mein Bruder - meine Schwester, in deinem täglichen Leben? (Lies Ps. 148,13.14; Apg. 8,1.4-8; Röm. 15,18-21.) - Wie Israel die Feinde „mit der Schärfe des Schwertes“ schlug, so sollen wir die Waffe des Todes schwingen wider alles, was in unserem eigenen Herzen und Leben Gott entgegen ist: „Wenn ihr nun mit Christo auferweckt worden seid ... so tötet eure Glieder, die auf Erden sind: Hurerei, Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust und Habsucht, welche Götzendienst ist; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams!“ Und dann sind noch so viele andere Feinde da: Zorn, Neid, Selbstgefälligkeit, Eigenwille, Lieblosigkeit, Unwahrhaftigkeit, Geschwätzigkeit und wie sie alle heißen - die kleinen „Füchse“, die den Weinberg verderben und das Fruchtbringen der Kinder Gottes hindern! [Lies 1. Petr. 2,1-3; Kol. 3,5-15.] - Wie köstlich sind in Gottes Augen die Tapferen, die es machen wie David: „Meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren. Ich zerschmetterte sie und sie vermochten nicht aufzustehen; sie fielen unter meine Füße und ich vernichtete sie ... Gott umgürtete mich mit Kraft!“ - Hast du auch schon die „Amoriter“ alle ausgetrieben und vernichtet, die in deinem Herzens- und Lebensgebiet Gott im Wege standen?

Auch hier wird, wie in V. 14-18, ein Stück aus einem Siegeslied Israels angeführt, das die Eroberung der amoritischen Hauptstadt Hesbon feiert. Sie, die einst Siegreiche, von welcher Feuer ausging und die alte Hauptstadt der Moabiter, Ar, verzehrte, ist nun selbst niedergerissen und besiegt durch die Kinder Israel! König Sihon, der einst die Moabiter glänzend überwand, ist nun mit seiner Heeresmacht - mit seinem ganzen Lande eine Siegesbeute des in sich selbst so schwachen Volkes Israel geworden! Gott hat ihn in Israels Hand gegeben. - Kamos (oder Kemosch) ist der grausame Kriegsgott der Moabiter, welchem Menschenopfer dargebracht wurden. Er hat sein Volk nicht schützen können. Israel aber hat einen Gott, welcher der Macht Sihons mehr als gewachsen ist!

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