BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1926
November 1926

Montag, den 1. November 1926


4. Mose 21,33-35; 5. Mose 3,1-17

Auch wenn wir schon kostbare Siegeserfahrungen gemacht haben, bedürfen wir doch jedem neuen Feind, jeder neuen Schwierigkeit gegenüber neuen Mut, neuen Willen, neue Glaubensenergie! Das erfuhr auch Mose hier. Trotz des gewaltigen Sieges über Sihon erfüllte ihn doch der Anblick des mächtigen Heeres Ogs von neuem mit Furcht! Geht es uns nicht auch so, wenn nach einem eben gewonnenen Sieg eine weitere Untugend, ein anderer Charakterfehler auftaucht und nun auch überwunden werden soll? Oder wenn wir eine neue Schwierigkeit, ein neues Herzeleid, eine neue Glaubensprüfung übernehmen sollen? - Ja, jeder Feind scheint unüberwindlich! Aber Gott sagt: „Tue ihm, wie du dem vorigen Feinde getan hast!“ In Jesus ist die Möglichkeit da, von jeder Untugend frei, von jedem Charakterfehler gereinigt zu werden - jede Last zu tragen, jede Schwierigkeit zu überwinden! (Lies 1. Petri 2,1; Ps. 55,22 [Luther 55,23].) Und jeder neue Sieg vermehrt unsere Siegeskraft und unseren Mut! Der Teufel selbst ist für den Glauben ein geschlagener Feind, obwohl er sich sehr mächtig und drohend stellt. Aber wenn wir ihm widerstehen, so flieht er von uns. Wir brauchen eben „die ganze Waffenrüstung Gottes“, um an dem bösen Tage Widerstand leisten zu können! (Lies 1. Thess. 5,8-11; Röm. 13,11-14.) - So ruft hier der Herr Seinem treuen Knechte Mose angesichts der mächtigen Streitkräfte des Königs von Basan zu: „Fürchte dich nicht!“ denn in deine Hand habe Ich ihn gegeben und all sein Volk und sein Land!“ Ja, jedes Gebiet, das bisher dem Feinde gehörte, soll nun Gott geweiht werden durch Sein erlöstes Volk! Wir dürfen uns selbst Gott hingeben und dann dürfen wir helfen, Sein Reich zu bauen - Seine Königsherrschaft auszudehnen! [Röm. 6,1-13.] - Jedes Menschenherz und Menschenleben ist ein Königreich für sich. [Lies 5. Mos. 20,10-12!] Wie kostbar, wenn ein Königreich nach dem anderen für Gott erobert wird - wenn Jesus den Thron und die Macht bekommt in einem Menschenleben nach dem anderen, bis es einmal heißt: „Nun sind die Reiche der Welt unseres Gottes, Seines Christus geworden und Er wird herrschen in die Ewigkeit der Ewigkeiten!“ - Wie nahe mag die Wiederkunft unseres herrlichen Herrn sein! Tut wohl ein jedes von uns Gotteskindern, was es vermag, um noch verlorene Menschenseelen zu suchen und zu Jesu Füßen zu bringen, solange noch Gnadenzeit ist? (Lies Luk. 14,12-24.)

Siegend schreitet Jesus über Land und Meer,
Und Ihm dient im heil'gen Krieg ein treues Herr.
Hier und dort, wo Gottes Geist ein Neues schuf,
Schallt hinaus der wackern Streiter heil'ger Ruf:
Brüder, Schwestern, kommt von nah und fern,
Einen nach dem andern führet her zum Herrn!

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