BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1923
Dezember 1923

Donnerstag, den 13. Dezember 1923


4. Mose 16,4; Maleachi 3,18; 2. Timotheus 2,16-21

„Als Mose das hörte, fiel er auf sein Angesicht.“ Das war das Einzige und auch das Beste, was der große Mann Gottes in solcher Lage tun konnte. (Vgl. 4. Mos. 14,5; Jes. 7,6-9.) Er nahm seine Zuflucht zu Gott und brachte die ganze Sache vor Ihn - rief Seine, des allerhöchsten Richters, Entscheidung an und holte sich Weisung von Ihm. Es gibt Lagen, wo uns gar kein anderer Weg offen steht als dieser: vor unserem Gott niederzusinken und uns Ihm zu übergeben. Von Jesus Selbst als Mensch heißt es, daß Er „gescholten nicht wieder schalt, leidend denen nicht drohte, welche Ihm Leiden verursachten, sondern sich Dem übergab, welcher gerecht richtet“! (Vergl. Jer. 15,15.16; 20,12.) - Doch nicht blieb Mose auf seinem Angesicht liegen. Mit Demut, Mut und Kraft von Gott ausgerüstet, erhob er sich und kündigte den geistlichen Aufrührern die Stunde der göttlichen Entscheidung an: „Morgen, da wird Jehova kundtun, wer Sein ist und wer heilig ist, daß Er ihn zu Sich nahen lasse! Und wen Er erwählt, den wird Er zu Sich nahen lassen!“ [Lies 3. Mos. 10,3; 21,6.8.15; Hes. 44,15.16.] - Ja, es ist eine ernste, heilige und verantwortungsvolle Sache um den Dienst des Herrn, um das Nahen zu Ihm und das Reden von Ihm! Gott erwartet, daß der Wandel - das praktische Leben hinter unserem Zeugnis und Dienst stehe!

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