BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
September 1917

Freitag, den 21. September 1917


3. Mose 21,8

Kinder Gottes, welche nach eigenem Willen und eigener Wahl sich verloben und verheiraten, ohne die göttlichen Bedingungen zu beachten, verleugnen damit ihre heilige und gesegnete Stellung als Priester Gottes und zeigen, daß sie ihre kostbaren Vorrechte nicht in Wahrheit verstehen und würdigen! Sie bringen ihr Leben aus der von Gott gewollten Bahn des Segens und machen sich unfähig zu Seinem Dienste. In den meisten Fällen bereiten sie sich viel Herzeleid oder kehren in die Welt, häufig selbst in die Sünde zurück. – Ach, was gäben viele dafür, könnten sie ihre gegen den Willen des HErrn geschlossene Heirat ungeschehen machen! – Wohl sucht sich in den meisten Fällen der Unbekehrte ein möglichst frommes Wesen zu geben, um den gläubigen Teil für sich zu gewinnen. Mancher gibt sogar vor, sich nunmehr bekehrt zu haben, in der Hoffnung, daß es dadurch eher zur Verheiratung kommt. Aber um so gefährlicher und trauriger liegt die Sache! Derartige Scheinbekehrungen halten nur solange vor, bis der Hochzeitstag vorüber ist. Dann zeigt sich bald mit erschreckender Klarheit, daß kein göttliches Werk an der Seele geschehen ist. Der gläubige Teil ist aber tief und bitter enttäuscht und doch für sein ganzes Leben gebunden! Dazu kann er auf seine eigenwillige und ungehorsame Tat hin nicht einmal zuversichtlich die Hilfe und Rettung des HErrn anrufen – die Bibel hatte ihn ja deutlich vorher vor solchem Wege gewarnt! – Ach, daß jedes Kind Gottes rechtzeitig den Rat befolgte: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist, denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens!“ (Spr. 4,23).

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