BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Oktober 1915

Sonntag, 10. Oktober 1915


3. Mose 8,14-17

Welch tiefen Eindruck muß es auf die Söhne Aarons gemacht haben, daß solche Opfer nötig waren, um sie zu ihrem Dienste zu heiligen! - Zuerst wurde ein Farre als Sündopfer geschlachtet. Die Priester mußten ihre Hände auf den Farren legen, und so wurde ihre Sünde auf das Opfer übertragen, das dieselbe sühnte und vor Gott hinwegtat. Von dem Blut des Farren wurde an die Hörner des Altars getan. Am ehernen Altar wurde ja die Frage der Sünde erhoben, aber durch das Opfer auch zur völligen Befriedigung, ja, Verherrlichung Gottes geordnet und erledigt, so daß nun die ganze Kraft (die Hörner sind ein Bild der Kraft) des Altars für die Söhne Aarons sprach! Alles übrige Blut wurde am Fuß des Altars ausgeschüttet, denn Gott allein hat Anspruch auf das Leben. Das Fett des Sündopfers wurde Jehova zum lieblichen Geruch geräuchert; es deutet hin auf die inneren Kräfte und Tugenden Christi, die Er völlig Gott weihte – Er, der Sündlose, der für uns am Kreuz zur Sünde gemacht wurde! - Das Fleisch des Sündopfers wurde außerhalb des Lagers verbrannt. - In dem Opfertode Christi ist die Sünde aller Glaubenden aus der gegenwart Gottes weggetragen und durch das Feuer des Gerichts verzehrt worden: „Soweit der Osten ist vom Westen, hat Er von uns entfernt unsere Übertretungen“ (Ps. 103,12; vergl. Joh. 1,29). Ist auch deine Sünde schon von dir entfernt durch Jesus, das Lamm Gottes? Und bist auch du schon Gott nahegebracht durch Sein Blut, daß du Ihm danken und dienen kannst im Heiligtum?

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