BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Oktober 1915

Montag, 11. Oktober 1915


3. Mose 8,18-21

Als Brandopfer wurde hier ein Widder dargebracht, der unter den verschiedenen Opfertieren besonders das Bild der völligen Widmung und Weihe für Gott darstellt. Auch auf ihn legten die Priester ihre Hände. Während die Handauflegung beim Sünd- oder Schuldopfer bedeutet, daß der Opfernde nach Gottes gnädigem Willen seine Sünde auf das heilige, fehlerlose Opfer überträgt, bedeutet beim Brandopfer die Handauflegung, daß der Darbringer sich im Glauben eins macht mit dem Wert des Opfers vor Gott. Wir erinnern uns, daß das Brandopfer stets ganz für Gott geräuchert wurde auf dem Altar zum lieblichen Geruch. So durften hier die Söhne Aarons sich im Glauben eins machen mit dem kostbaren Brandopfer und erlangten durch dasselbe Wohlgefallen vor Jehova. Wenn der Heilige Geist die Gläubigen einführt in ihre priesterliche Stellung und Tätigkeit vor Gott, so kann es nur geschehen, indem sie durch Glauben erkennen, daß Jesus am Kreuz alle ihre Sünden auf ewig gesühnt und hinweggetan und ihnen zugleich auch göttliche Gerechtigkeit und ein vollkommenes Wohlgefallen Gottes erworben hat. Wer sich in Wahrheit von Welt und Sünde getrennt und zu Gott bekehrt hat im Vertrauen auf Christum und Sein heiliges Blut, der hat nicht nur Vergebung seiner Sünden und Gewißheit des Heils, sondern weiß sich zugleich „heilig und tadellos und unsträflich“ in Christo dastehend, ja, in Ihm, dem Geliebten, wohlgefällig und angenehm gemacht vor Gott!

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