BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 046 (Das Brandopfer für die Priester)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
1. Wie Mose die ersten Priester einsetzte (3. Mose 8,1-36)

f) Das Brandopfer für die Priester (3. Mose 8,18-21)


3. MOSE 8,18-21

18 Und brachte herzu einen Widder zum Brandopfer. Und Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf sein Haupt. 19 Da schlachtete er ihn. Und Mose sprengte das Blut auf den Altar umher, 20 zerhieb den Widder in Stücke und zündete an das Haupt, die Stücke und das Fett 21 und wusch die Eingeweide und Schenkel mit Wasser und zündete also den ganzen Widder an auf dem Altar. Das war ein Brandopfer zum süßen Geruch, ein Feuer dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte.

Als Brandopfer wurde hier ein Widder dargebracht, der unter den verschiedenen Opfertieren besonders das Bild der völligen Widmung und Weihe für Gott darstellt. Auch auf ihn legten die Priester ihre Hände. Während die Handauflegung beim Sünd- oder Schuldopfer bedeutet, daß der Opfernde nach Gottes gnädigem Willen seine Sünde auf das heilige, fehlerlose Opfer überträgt, bedeutet beim Brandopfer die Handauflegung, daß der Darbringer sich im Glauben eins macht mit dem Wert des Opfers vor Gott. Wir erinnern uns, daß das Brandopfer stets ganz für Gott geräuchert wurde auf dem Altar zum lieblichen Geruch. So durften hier die Söhne Aarons sich im Glauben eins machen mit dem kostbaren Brandopfer und erlangten durch dasselbe Wohlgefallen vor Jehova. Wenn der Heilige Geist die Gläubigen einführt in ihre priesterliche Stellung und Tätigkeit vor Gott, so kann es nur geschehen, indem sie durch Glauben erkennen, daß Jesus am Kreuz alle ihre Sünden auf ewig gesühnt und hinweggetan und ihnen zugleich auch göttliche Gerechtigkeit und ein vollkommenes Wohlgefallen Gottes erworben hat. Wer sich in Wahrheit von Welt und Sünde getrennt und zu Gott bekehrt hat im Vertrauen auf Christum und Sein heiliges Blut, der hat nicht nur Vergebung seiner Sünden und Gewißheit des Heils, sondern weiß sich zugleich „heilig und tadellos und unsträflich“ in Christo dastehend, ja, in Ihm, dem Geliebten, wohlgefällig und angenehm gemacht vor Gott!

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:56 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)