BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 070 (Tiere auf dem Lande)
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
4. Unreinheit bei toten Tieren: essbare, nicht-essbare und verendete Tiere (3. Mose 11,1-47)

a) Tiere auf dem Lande: Essbare und Unreine Tiere (3. Mose 11,1-8)


3. MOSE 11,7

7 Und ein Schwein spaltet wohl die Klauen, aber es wiederkäut nicht; darum soll's euch unrein sein.

Hier wird das Schwein genannt als ein Tier, das zwar gespaltene Hufe hat, aber es käut nicht wieder, und deshalb galt es, wie die in Vers 4-6 genannten Tiere, als unrein. Es mag jemand äußerlich einen scheinbar tadellosen Lebenswandel führen; aber ein böses Herz des Unglaubens oder der Heuchelei, eine nicht durch Gottes Wort gereinigte Seele, kurz, ein unwiedergeborener Mensch bewegt sich in diesem Pharisäerkleide! Wird der scheingerechte Wandel, das vor Menschen tadellose Verhalten Anerkennung bei Gott finden? Ganz gewiß nicht! „Der Mensch sieht auf das Äußere, aber Jehova sieht auf das Herz“ (1. Sam. 16,7).

1. Samuel 16,7 -- 7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Der Heilige Geist beginnt Sein erleuchtendes, lebendig machendes und reinigendes Werk stets im Inneren des Menschen. Er berührt Herz und Gewissen mit dem Hammer des Wortes Gottes, welches „Felsen zerschmettert“ (Jer. 23,29) und streut in die Furchen eines in Buße zerknirschten Herzens den goldenen Samens des Wortes Gottes, der aufgeht und Früchte im Wandel und Leben hervorbringt zum Preise Gottes!

Jeremia 23,29 -- 29 Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

Ist dein Wandel nicht die Furcht des inneren Aufnehmens und dankbaren Befolgens des Wortes Gottes, so sind „alle deine Gerechtigkeiten wie ein unflätiges Kleid“ vor Gott. (Jes. 64,6; vergl. 59,6.)

Jesaja 64,6 -- 6 Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, daß er sich an dich halte; denn du verbirgst dein Angesicht vor uns und lässest uns in unsern Sünden verschmachten. / Jesaja 59,6 -- 6 Ihre Spinnwebe taugt nicht zu Kleidern, und ihr Gewirke taugt nicht zur Decke; denn ihr Werk ist Unrecht, und in ihren Händen ist Frevel.

Du kannst in demselben nicht vor ihm bestehen!

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 01.10.2013 10:21 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)