BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

43. Josef verkauft den Ägyptern Getreide für all ihr Geld, Vieh, Land und ihre Leiber. Seither gehört 20 % des Ertrags dem Pharao (1. Mose 47,13-26)


1. MOSE 47,22-26

22 Ausgenommen der Priester Feld. Das kaufte er nicht; denn es war von Pharao für die Priester verordnet, daß sie sich nähren sollten von dem Verordneten, das er ihnen gegeben hatte; darum brauchten sie ihr Feld nicht zu verkaufen. 23 Da sprach Joseph zu dem Volk: Siehe, ich habe heute gekauft euch und euer Feld dem Pharao; siehe, da habt ihr Samen und besäet das Feld. 24Und von dem Getreide sollt ihr den Fünften geben; vier Teile sollen euer sein, zu besäen das Feld und zu eurer Speise und für euer Haus und eure Kinder. 25 Sie sprachen: Du hast uns am Leben erhalten; laß uns nur Gnade finden vor dir, unserm Herrn, so wollen wir gerne Pharao leibeigen sein. 26 Also machte Joseph ihnen ein Gesetz bis auf diesen Tag über der Ägypter Feld, den Fünften Pharao zu geben; ausgenommen der Priester Feld, das ward dem Pharao nicht eigen.

1. SAMUEL 8,15

Dazu von eurer Saat und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern und Knechten geben.

Alles Land hatte Joseph nun aufgekauft, nur das Land der Priester kaufte er nicht. Ihnen war nach einer früheren Ordnung Pharaos die Versorgung zugesagt, denn sie waren ja in seinem Dienst tätig! – Als nun das ganze ägyptische Volk durch Joseph gerettet und mit dem Pharao in Verbindung gebracht war, machte Joseph sie mit den Bedingungen bekannt. Sie sollten den fünften Teil ihres zukünftigen Ertrages dem Pharao abliefern und die letzten vier Teile für sich selbst verbrauchen. So hatten sie und ihre Kinder zu leben, und ihre Zukunft war gesichert unter dem Schutz des Königs. Alle Not war mit einemmal dahin! Aller Sorgen waren sie enthoben. – Dies ist ein Bild von der herrlichen gesicherten Stellung, die wir haben, wenn wir durch Jesus Christus, den Heiland der Welt, Heil und Rettung gefunden haben. Auch uns braucht dann keine Not mehr zu drücken, keine Sorge mehr zu überfallen, denn Er ist unser Herr, und Er hat die Verantwortung für unser zeitliches und ewiges Leben übernommen. Ja, in Ihm haben wir nicht nur das ewige Leben und das ewige Heil gefunden, sondern schon hier in der Erdenzeit dürfen wir mit all unseren Bedürfnissen zu Ihm kommen, Er wird für uns sorgen und uns niemals im Stich lassen! (Lies Psalm 32,1-11; 37,25.26.)

Psalm 32,1-11 -- 1 Eine Unterweisung Davids. Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! 2 Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist! 3 Denn da ich's wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein täglich Heulen. 4 Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, daß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. (Sela.) 5 Darum bekannte ich dir meine Sünde und verhehlte meine Missetat nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Missetat meiner Sünde. (Sela.) 6 Um deswillen werden die Heiligen zu dir beten zur rechten Zeit; darum, wenn große Wasserfluten kommen, werden sie nicht an dieselben gelangen. 7 Du bist mein Schirm; du wirst mich vor Angst behüten, daß ich errettet gar fröhlich rühmen kann. (Sela.) 8 "Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten." 9 Seid nicht wie Rosse und Maultiere, die nicht verständig sind, welchen man Zaum und Gebiß muß ins Maul legen, wenn sie nicht zu dir wollen. 10 Der Gottlose hat viel Plage; wer aber auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen. 11 Freuet euch des HERRN und seid fröhlich, ihr Gerechten, und rühmet, alle ihr Frommen./ Psalm 37,25.26 -- 25 Ich bin jung gewesen und alt geworden und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen oder seinen Samen nach Brot gehen. 26 Er ist allezeit barmherzig und leihet gerne, und sein Same wird gesegnet sein.

So wie die Ägypter die Verordnungen Pharaos für selbstverständlich nahmen, daß sie ihm ein Fünftel ihres Ertrages zu geben hatten, so wollen auch wir den Herrn mit Freuden durch einen Teil unseres Einkommens ehren. An vielen Stellen der Heiligen Schrift werden wir immer wieder erinnert, daß wir dem Herrn, der uns so teuer erkauft hat, alle Dankbarkeit schuldig sind und Ihn durch unsere freiwilligen Gaben erfreuen sollen und dürfen! [Lies 2. Kor. 9,6-10; Mal. 3,10; Spr. 3,9.10.]

2. Korinther 9,6-10 -- 6 Ich meine aber das: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 7 Ein jeglicher nach seiner Willkür, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 8 Gott aber kann machen, daß allerlei Gnade unter euch reichlich sei, daß ihr in allen Dingen volle Genüge habt und reich seid zu allerlei guten Werken; 9 wie geschrieben steht: "Er hat ausgestreut und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit." 10 Der aber Samen reicht dem Säemann, der wird auch das Brot reichen zur Speise und wird vermehren euren Samen und wachsen lassen das Gewächs eurer Gerechtigkeit. / Maleachi 3,10 -- Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle./ Sprüche 3,9.10 -- 9 Ehre den HERRN von deinem Gut und von den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter mit Most übergehen.

(Sonntag, 11. April 1954)

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Zuletzt geändert am 04.01.2021 10:35 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)