BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

42. Josef siedelt seinen Vater und seine Brüder im Land Ramses und versorgt sie mit Brot nach der Zahl ihrer Kinder (1. Mose 47,11-12)


1. MOSE 47,11.12

11 Aber Joseph schaffte seinem Vater und seinen Brüdern Wohnung und gab ihnen Besitz in Ägyptenland, am besten Ort des Landes, im Lande Raemses, wie Pharao geboten hatte. 12 Und er versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot, einen jeglichen, nachdem er Kinder hatte.

PSALM 37,3.4

3 Hoffe auf den HERRN und tue Gutes; bleibe im Lande und nähre dich redlich. 4 Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünschet.

In welcher Weise Joseph für seinen Vater und seine ganze Familie besorgt war, wird uns in unserem Abschnitt kundgetan. Er brachte sie in den besten Teil des Landes, in das Land Gosen (Raemses). Auch erkundigte er sich genau nach der Zahl der Kinder in jeder Familie, und dementsprechend wurden die Anteile an Nahrung und Raum für alle bemessen. Sie sollten es gut haben und alles empfangen, was zu ihrem Leben nötig war. – Es wird uns hier ein Bild davon gegeben, wie der wahre Joseph, unser Herr Jesus, für die ganze Familie Gottes besorgt ist. Auch Er weist jedem einzelnen seinen Platz und seinen Anteil zu, und Er will, daß alle recht versorgt werden. Allerdings müssen wir dann auch an dem Platz bleiben, den Er uns zugedacht hat, denn nur an diesem Platz kann Er uns so versorgen wie es nötig ist! Wenn z. B. EIia, anstatt in Gehorsam an den Bach Krith zu gehen, irgendwo anders hingegangen wäre, dann wäre er nie so gut versorgt worden, wie Gott es hier durch die Raben möglich machte. Oder wenn er, anstatt nach Zarpath zu gehen, in Israel Unterkommen gesucht hätte, dann hätte Gott ihn nie so versorgt, wie es dort durch die Witwe geschah. [Lies 1. Kön. 17,1-16.]

1. Könige 17,1-16 -- 1 Und es sprach Elia, der Thisbiter, aus den Bürgern Gileads, zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. 2 Und das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach: 3 Gehe weg von hinnen und wende dich gegen Morgen und verbirg dich am Bach Krith, der gegen den Jordan fließt; 4 und sollst vom Bach trinken; und ich habe den Raben geboten, daß sie dich daselbst sollen versorgen. 5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und ging weg und setzte sich am Bach Krith, der gegen den Jordan fließt. 6 Und die Raben brachten ihm das Brot und Fleisch des Morgens und des Abends, und er trank vom Bach. 7 Und es geschah nach etlicher Zeit, daß der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande. 8 Da kam das Wort des HERRN zu ihm und sprach: 9 Mache dich auf und gehe gen Zarpath, welches bei Sidon liegt, und bleibe daselbst; denn ich habe einer Witwe geboten, daß sie dich versorge. 10 Und er machte sich auf und ging gen Zarpath. Und da er kam an das Tor der Stadt, siehe, da war eine Witwe und las Holz auf. Und er rief ihr und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, daß ich trinke! 11 Da sie aber hinging, zu holen, rief er ihr und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! 12 Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Kad und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein Holz oder zwei aufgelesen und gehe hinein und will mir und meinem Sohn zurichten, daß wir essen und sterben. 13 Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Gehe hin und mach's, wie du gesagt hast. Doch mache mir am ersten ein kleines Gebackenes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du darnach auch machen. 14 Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Kad soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, da der HERR regnen lassen wird auf Erden. 15 Sie ging hin und machte, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Haus eine Zeitlang. 16 Das Mehl im Kad ward nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, daß er geredet hatte durch Elia.

Keiner von uns darf meinen, daß wir Gott nur um geistliche Gaben und Güter bitten dürfen. Wir dürfen Ihm alle unsere Anliegen bringen, auch Nahrungssorgen und Wohnungsfragen! Ihm ist nichts zu geringfügig und zu nebensächlich. Nein, Er kümmert sich um alles für die Seinen und wird auf jedem Gebiet Vorsorge für uns treffen entsprechend dem Reichtum Seiner Herrlichkeit. Wende dich also nur in allen Dingen voll Zuversicht an deinen großen Gott! (Lies Ps. 34,1-10 [Luther 34,1-11]; 37,7-10 [Luther 37,8-11].)

Psalm 34,1-11 -- 1 Ein Psalm Davids, da er seine Gebärde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. 2 Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, daß es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen. 5 Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. 6 Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden. 7 Da dieser Elende rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des HERRN lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn traut! 10 Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. 11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den HERRN suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gut./ Psalm 37, 8-11 -- 8 Steh ab vom Zorn und laß den Grimm, erzürne dich nicht, daß du nicht auch übel tust. 9 Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. 10 Es ist noch um ein kleines, so ist der Gottlose nimmer; und wenn du nach seiner Stätte sehen wirst, wird er weg sein. 11 Aber die Elenden werden das Land erben und Lust haben in großem Frieden.

(Mittwoch, 7. April 1954)

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Zuletzt geändert am 04.01.2021 10:38 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)