BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 706 ( Josef siedelt seinen Vater und seine Brüder im Land Ramses und versorgt sie mit Brot nach der Zahl ihrer Kinder )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

42. Josef siedelt seinen Vater und seine Brüder im Land Ramses und versorgt sie mit Brot nach der Zahl ihrer Kinder (1. Mose 47,11-12)


1. MOSE 47,12

Und er versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot, einen jeglichen, nachdem er Kinder hatte.

PSALM 103,17.18

17 Die Gnade aber des HERRN währet von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind 18 bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie darnach tun.

Wir sehen, daß Joseph den Seinen das an Nahrung zukommen ließ, was zu einer guten Erhaltung ihres Lebens diente. Er gab ihnen Brot und Getreide, denn alles andere konnten sie auf Grund ihrer Viehwirtschaft erlangen. So macht es auch unser großer Herr im Himmel. Er will nicht, daß die Seinigen darben und Hunger leiden, sondern Er gibt ihnen das, was sie zum Lebensunterhalt nötig haben. Allerdings überschüttet Er uns nicht mit Üppigkeiten, aber in Seiner Güte und Liebe gibt Er Tag für Tag das, was notwendig ist. „Der Herr kennt die Tage derer, die lauter sind, und ihr Erbteil wird ewig sein; sie werden nicht beschämt werden in den Zeiten des Übels, in den Tagen der Hungersnot werden sie gesättigt werden!“ (Lies Psalm 33,18-22; Spr. 10,3; Jes. 33,15.16.)

Psalm 33,18-22 -- 18 Siehe, des HERRN Auge sieht auf die, so ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen, 19 daß er ihre Seele errette vom Tode und ernähre sie in der Teuerung. 20 Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist unsre Hilfe und Schild. 21 Denn unser Herz freut sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. 22 Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen./ Sprüche 10,3 -- Der HERR läßt die Seele des Gerechten nicht Hunger leiden; er stößt aber weg der Gottlosen Begierde/ Jesaja 33,15.16 -- 15 Wer in Gerechtigkeit wandelt und redet, was recht ist; wer Unrecht haßt samt dem Geiz und seine Hände abzieht, daß er nicht Geschenke nehme; wer seine Ohren zustopft, daß er nicht Blutschulden höre, und seine Augen zuhält, daß er nichts Arges sehe: 16 der wird in der Höhe wohnen, und Felsen werden seine Feste und Schutz sein. Sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser hat er gewiß.

Entsprechend ihren Bedürfnissen versorgte Joseph seine Angehörigen, und auch wir werden in dieser Weise von Gott versorgt. Er weiß, daß eine kinderreiche Familie mehr braucht als eine solche, die wenig Kinder hat. Darum glaube und vertraue Ihm, denn „die auf den Herrn harren, werden nicht zuschanden werden!“ Der Herr Jesus sagt uns in der Bergpredigt: „Ihr sollt nicht ängstIich sorgen und sagen, was werden wir essen? Was werden wir trinken? Was werden wir anziehen? Euer Vater weiß, was ihr bedürft!“ Ja, „macht euch keine Sorgen um irgendeine Sache, sondern in allen Dingen laßt eure Anliegen in Gebet und Flehen vor Gott kundwerden, und zwar mit Danksagung!“ Leider gibt es immer wieder Gläubige, die sich gar viele Sorgen machen und schnell vergessen, wie wunderbar Gott sie bis jetzt versorgt hat. Wir wollen Ihn doch nicht beleidigen durch Unglauben, sondern vielmehr allezeit Ihm vertrauensvoll nahen! [Lies Matth. 6,25-34; vgl. auch Psalm 78,11-22.]

Matthäus 6,25-34 -- 25 Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? 26 Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? 27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget? 28 Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins. 30 So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? 32 Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürfet. 33 Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe. / Psalm 78, 11-22 -- 11 Unser täglich Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel (Andere Übersetzung: "erlöse uns von dem Bösen".) Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. 14 Denn so ihr den Menschen ihre Fehler vergebet, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben, 15 Wo ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben. 16 Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, auf daß sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. 17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht, 18 auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich. 19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. 21 Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. 22 Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein;

(Donnerstag, 8. April 1954)

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