BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

34. Als der Pharao davon hört, gibt er den Söhnen Jakobs Wagen mit, damit sie samt Vater nach Ägypten umziehen (1. Mose 45,16-20)


1. MOSE 45,20

20 und sehet euren Hausrat nicht an; denn die Güter des ganzen Landes Ägypten sollen euer sein.

PSALM 39,6.7

6 Siehe, meiner Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! (Sela.) 7 Sie gehen daher wie ein Schemen Schatten und machen sich viel vergebliche Unruhe; sie sammeln, und wissen nicht, wer es einnehmen wird.

Pharao ließ den Brüdern Josephs sagen: „Laßt es euch nicht leid sein um euren Hausrat, denn das Beste des Landes soll euer sein!“ Immer wieder erleben wir es, daß Menschen, denen wir die Botschaft Jesu Christi bringen und die wir auffordern, ihr Leben rechtzeitig für Zeit und Ewigkeit dem Herrn zu übergeben, uns vor Augen stellen, was sie dann alles aufgeben und drangeben müßten. Der Gott dieser Welt hat ihnen die Augen verblendet, so daß sie in all dem Äußeren das Glück des Lebens sehen. Die Bibel zeigt uns jedoch immer wieder ganz klar die Vergänglichkeit der Welt und all ihrer Freuden und Annehmlichkeiten, die Vergänglichkeit all ihres Besitzes und ihrer Bestrebungen. Alles, was die Welt dem Menschen bieten kann, womit sie ihn locken und fesseln will, selbst ihr Bestes und Edelstes, ist so flüchtig, ein schnell verwehender Dunst, der das Innerste des Menschen niemals wirklich und dauernd befriedigen und glücklich machen kann! [Lies Jak. 4,13.14; Jes. 40,6-8.]

Jakobus 4,13.14 -- 13 Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir gehen in die oder die Stadt und wollen ein Jahr da liegen und Handel treiben und gewinnen; 14 die ihr nicht wisset, was morgen sein wird. Denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist's, der eine kleine Zeit währt, danach aber verschwindet er/ Jesaja 40,6-8 -- 6 Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. 7 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Geist bläst darein. Ja, das Volk ist das Gras. 8 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt ewiglich.

Gott aber bietet allen Menschen in Seinem Sohn ewige Güter, wahre Freuden, bleibende Segnungen aus freier Gnade an. Wer Sein Gnadengeschenk annimmt – wer dem kostbaren Evangelium gehorsam wird, der empfängt hier schon das ewige Leben und ererbt bald auch die ewige Herrlichkeit: „Der Lohn der Sünde ist der Tod; das Gnadengeschenk Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn!“ – Wenn heute unter unseren Lesern noch jemand zu wählen hat zwischen Christus und den äußeren, vergänglichen Dingen dieser Welt, so möchte ich ihm zurufen: „Diese ganze gottlose Welt fährt dahin und vergeht mit ihrer Lust und ihrem Betrug; und mit ihr geht unter, wer sie liebt und ihr anhangt. Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit!“ ([Lies Psalm 90,5-9]; 1. Kor. 7,31; Jak. 1,9-11.)

Psalm 90,5-9 -- 5 Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom; sie sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird, 6 das da frühe blüht und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorrt. 7 Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plötzlich dahinmüssen. 8 Denn unsere Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht. 9 Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz. / 1. Korinther 7,31 -- und die diese Welt gebrauchen, daß sie dieselbe nicht mißbrauchen. Denn das Wesen dieser Welt vergeht. / Jakobus 1,9-11 -- 9 Ein Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe; 10 und der da reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. 11 Die Sonne geht auf mit der Hitze, und das Gras verwelkt, und seine Blume fällt ab, und seine schöne Gestalt verdirbt: also wird der Reiche in seinen Wegen verwelken.

(Freitag, 15. Januar 1954)

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