BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 681 ( Als der Pharao davon hört, gibt er den Söhnen Jakobs Wagen mit, damit sie samt Vater nach Ägypten umziehen )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

34. Als der Pharao davon hört, gibt er den Söhnen Jakobs Wagen mit, damit sie samt Vater nach Ägypten umziehen (1. Mose 45,16-20)


1. MOSE 45,16-20

16 Und da das Gerücht kam in Pharaos Haus, daß Josephs Brüder gekommen wären, gefiel es Pharao wohl und allen seinen Knechten. 17 Und Pharao sprach zu Joseph: Sage deinen Brüdern: Tut also, beladet eure Tiere, zieht hin; 18 und wenn ihr kommt ins Land Kanaan, so nehmt euren Vater und alle die Euren und kommt zu mir; ich will euch Güter geben in Ägyptenland, daß ihr essen sollt das Mark im Lande; 19 und gebiete ihnen: Tut also, nehmet Wagen für eure Kinder und Weiber und führet euren Vater und kommt; 20 und sehet euren Hausrat nicht an; denn die Güter des ganzen Landes Ägypten sollen euer sein.

PSALM 147,12-14

12 Preise, Jerusalem, den HERRN; lobe Zion, deinen Gott! 13 Denn er macht fest die Riegel deiner Tore und segnet deine Kinder drinnen. 14 Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.

Als Pharao die Nachricht von der Ankunft der Brüder Josephs erhielt, freute er sich darüber mit seinem ganzen Hofstaat. Sein Vertrauen zu Joseph war immer mehr zu einer herzlichen Freundschaft geworden, und gern benützte er nun die Gelegenheit, dem Retter Ägyptens einen besonderen Beweis seiner Dankbarkeit zu geben. Er wollte ihnen „das Beste Ägyptens geben, und sie sollten das Fett des Landes essen!“ All diese Liebesbeweise Pharaos geschahen um Josephs willen, ja, um seinetwillen beschenkte er sie und versprach ihnen eine gesicherte Zukunft. – Etwas ähnliches dürfen alle diejenigen erleben, die an den Herrn Jesus gläubig werden und Ihm huldigen. Ihnen wendet sich nun die ganze Güte Gottes zu, und um Jesu willen will der Höchste ihnen zum Vater sein und ihnen kein Gutes vorenthalten. Vorher waren sie ja fern von Ihm und kannten Sein Herz nicht. Nun aber dürfen sie als geliebte Kinder Ihm nahen, in dem Bewußtsein, wie sehr sie von Gott geliebt sind! [Lies Röm. 5,6-11; Joh. 1,12; Gal. 4,6.7.]

Römer 5,6-11 -- 6 Denn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist für uns Gottlose gestorben. 7 Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen dürfte vielleicht jemand sterben. 8 Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren. 9 So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind. 10 Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind. 11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern HERRN Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. / Johannes 1,12 -- Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben; / Galater 4,6.7 -- 6 Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreit: Abba, lieber Vater! 7 Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder; sind's aber Kinder, so sind's auch Erben Gottes durch Christum.

Ja, um Jesu willen offenbart Gott den Gläubigen schon jetzt Seine ganze Herrlichkeit. Wie beglückend ist dies für uns. Wir wollen dem Herrn doch immer neu aus tiefstem Herzen danken für diese Liebe, die Er uns schenkte und immer weiter zuteil werden läßt. Es hat Ihn ja so viel gekostet, die trennende Grenze zwischen dem Vater und den Menschenkindern hinwegzuschaffen. Er hat auch das Schwerste auf Sich genommen, und weil Er dadurch des Vaters Herz so völlig befriedigte, dürfen wir nunmehr im Haus Gottes frei aus- und eingehen und hier stets unsere Wohnung haben. Laßt uns darum nie vergessen, was wir dem Herrn zu danken haben und was wir Ihm schuldig sind! (Lies Off. 1,5b.6; Röm. 12,1.2)

Offenbarung 1,5.6 -- 5 und von Jesu Christo, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und der Fürst der Könige auf Erden! Der uns geliebt hat und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut 6 und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. / Römer 12,1.2 -- 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille

(Donnerstag, 14. Januar 1954)

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Zuletzt geändert am 04.01.2021 10:48 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)