BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 679 ( Josef beauftragt seine Brüder, seinen Vater Jakob nach Ägypten zu holen, damit sie die Hungersnot überleben können )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

32. Josef beauftragt seine Brüder, seinen Vater Jakob nach Ägypten zu holen, damit sie die Hungersnot überleben können (1. Mose 45,9-13)


1. MOSE 45,13

13 Verkündigt meinem Vater alle meine Herrlichkeit in Ägypten und alles, was ihr gesehen habt; eilt und kommt hernieder mit meinem Vater hierher.

LUKAS 14, 21-23

21 Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein. 22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. 23 Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.

Zum zweitenmal mahnt Joseph hier seine Brüder zur Eile! Es war ihm so wichtig, daß Jakob aus seiner Sorge und Not befreit wurde. Auch uns mahnt die Schrift immer neu zur Eile, weil es gilt, daß noch viele Menschen Jesu Gnadenbotschaft hören und in Sicherheit gebracht werden vor dem ewigen Zorn Gottes, der über die Welt kommen wird. Ach, wie viel Zeit ist schon versäumt worden, wie viele kostbare Menschenseelen sind schon verloren gegangen, weil die Kinder Gottes nicht eifrig genug waren, das große Heil zu verkündigen. Deshalb gilt es nun um so mehr, die kurze Erdenzeit, die wir noch haben, auszukaufen und auszunützen! Ja, es ist grausam und unbarmherzig, Jesus zu kennen und doch die Menschen ins ewige Verderben laufen zu lassen. Uns allen, die wir den Sohn Gottes besitzen und in Ihm das ewige Leben gefunden haben, ruft der Apostel Paulus zu: „Nützt die Gelegenheiten, und kauft die zur Verfügung stehende Zeit aus, denn wir stehen in bösen Tagen!“ Der Apostel selbst kam allen Menschen, wer sie auch waren, mit herzlicher Liebe, mit aufrichtigem Interesse entgegen. Stets bewegte ihn der eine Wunsch: Jede Seele, die noch nicht gerettet war, für den Herrn Jesus und Sein Licht und Heil rechtzeitig zu gewinnen! Es war seine größte Wonne, sein heiligster Dienst, den Menschen die Botschaft von der völligen Erlösung aus Sünde, Schuld und Verderben zu bringen! Ja, er sagte: „Wehe mir, sollte ich diese Botschaft nicht allen verkündigen!“ [Lies 1. Kor. 9,16-23; 2. Kor. 2,14-16.]

1. Korinther 9,16-23 -- 16 Denn daß ich das Evangelium predige, darf ich mich nicht rühmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! 17 Tue ich's gern, so wird mir gelohnt; tu ich's aber ungern, so ist mir das Amt doch befohlen. 18 Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich predige das Evangelium Christi und tue das frei umsonst, auf daß ich nicht meine Freiheit mißbrauche am Evangelium. 19 Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knechte gemacht, auf daß ich ihrer viele gewinne. 20 Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden wie unter dem Gesetz, auf daß ich die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. 21 Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. 22 Den Schwachen bin ich geworden wie ein Schwacher, auf daß ich die Schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei geworden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache. 23 Solches aber tue ich um des Evangeliums willen, auf daß ich sein teilhaftig werde. / 2. Korinther 2,14-16 -- 14 Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten! 15 Denn wir sind Gott ein guter Geruch Christi unter denen, die selig werden, und unter denen, die verloren werden: 16 diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Und wer ist hierzu tüchtig?

Gott legt auch dir und mir die ganze Verantwortung für unsere Mitmenschen aufs Herz. Benützen wir wohl die vielen Möglichkeiten und Gelegenheiten, ihnen mit der rettenden Gnade Gottes nahezutreten? (Lies 2. Kor. 5,11; Hes. 3,16-19.)

2. Korinther 5,11 -- Dieweil wir denn wissen, daß der HERR zu fürchten ist, fahren wir schön mit den Leuten; aber Gott sind wir offenbar. Ich hoffe aber, daß wir auch in eurem Gewissen offenbar sind. / Hesekiel 3,16-19 -- 16 Und da die sieben Tage um waren, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: 17 Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel; du sollst aus meinem Munde das Wort hören und sie von meinetwegen warnen. 18 Wenn ich dem Gottlosen sage: Du mußt des Todes sterben, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf daß er lebendig bleibe: so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. 19 Wo du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben; aber du hast deine Seele errettet.

(Dienstag, 12. Januar 1954)

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