BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 511 (Jakob dient seinem Onkel Laban sieben Jahre, um seine jüngere Tochter Rahel zu bekommen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

22. Jakob dient seinem Onkel Laban sieben Jahre, um seine jüngere Tochter Rahel zu bekommen (1. Mose 29,13-20)


SPRÜCHE 16,5

Ein stolzes Herz ist dem HERRN ein Greuel und wird nicht ungestraft bleiben, wenn sie gleich alle aneinander hängen.

HOSEA 2,13

Und ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und allen ihren Feiertagen.

Zwei junge Mädchen kamen aus dem Schulgebäude; die Mütter warteten auf sie. Stolz äußerte sich die eine über die Schönheit ihrer Tochter, auf deren Äußeres viel verwandt wurde, während das andere junge Mädchen schlicht und einfach, aber fröhlich in der Gnade des Herrn Jesus war. Bald ereignete sich Erschütterndes: Die wegen ihrer Schönheit und ihres modernen Auftretens Gerühmte mußte wohl innerlich sehr unglücklich gewesen sein. Sie legte nämlich ihr Gesicht in der Küche auf den Herd, nahm den Gasschlauch in: den Mund und vergiftete sich. [Vgl. 2. Kön. 9,10.30-37.]

2. Könige 9,10.30-37 -- 10 Und die Hunde sollen Isebel fressen auf dem Acker zu Jesreel, und soll sie niemand begraben. Und er tat die Tür auf und floh. ... 30 Und da Jehu gen Jesreel kam und Isebel das erfuhr, schminkte sie ihr Angesicht und schmückte ihr Haupt und guckte zum Fenster hinaus. 31 Und da Jehu unter das Tor kam, sprach sie: Ist's Simri wohl gegangen, der seinen Herrn erwürgte? 32 Und er hob sein Angesicht auf zum Fenster und sprach: Wer hält's hier mit mir? Da sahen zwei oder drei Kämmerer zu ihm heraus. 33 Er sprach: Stürzt sie herab! und sie stürzten sie herab, daß die Wand und die Rosse mit ihrem Blut besprengt wurden, und sie ward zertreten. 34 Und da er hineinkam und gegessen und getrunken hatte, sprach er: Sehet doch nach der Verfluchten und begrabet sie; denn sie ist eines Königs Tochter! 35 Da sie aber hingingen, sie zu begraben, fanden sie nichts von ihr denn den Schädel und die Füße und ihre flachen Hände. 36 Und sie kamen wieder und sagten's ihm an. Er aber sprach: Es ist, was der HERR geredet hat durch seinen Knecht Elia, den Thisbiter, und gesagt: Auf dem Acker Jesreel sollen die Hunde der Isebel Fleisch fressen; 37 und das Aas Isebels soll wie Kot auf dem Felde sein im Acker Jesreels, daß man nicht sagen könne: Das ist Isebel.

Die Wirkung war eine schreckliche. Noch andere drei Schulkameradinnen ahmten dies Beispiel nach. Wie arm und leer und unglücklich ist doch ein Menschenherz, das den Herrn Jesus nicht hat, wenn auch noch so viele äußere Vorzüge da sind! Und wie entsetzlich ist es, ohne Jesus Christus in eine finstere Ewigkeit und Verdammnis zu gehen. (Lies Joh. 3,36.)

Johannes 3,36 -- Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

Wie anders hätte sich doch das Leben dieser vier jungen Menschenkinder gestaltet, wenn sie rechtzeitig ihre Zuflucht genommen hätten zu dem großen Heil, das Gott jetzt noch allen Menschenkindern so gnadenvoll und ernstlich verkündigen und anbieten läßt! O ihr, die ihr freudige und aufgeschlossene Jünger und Jüngerinnen des großen Heilandes seid, macht es euch doch zur ständigen Lebensaufgabe, euren Bekannten und Verwandten die herrliche Heilsbotschaft des Evangeliums zu bezeugen und ihnen die Hand zu reichen zu einer ganzen Lebenshingabe an den herrlichen Sohn Gottes! (Lies 2. Kor. 4,1-6; 5,14.15.20.)

2. Korinther 4,1-6 -- 1 Darum, dieweil wir ein solch Amt haben, wie uns denn Barmherzigkeit widerfahren ist, so werden wir nicht müde, 2 sondern meiden auch heimliche Schande und gehen nicht mit Schalkheit um, fälschen auch nicht Gottes Wort; sondern mit Offenbarung der Wahrheit beweisen wir uns wohl an aller Menschen Gewissen vor Gott. 3 Ist nun unser Evangelium verdeckt, so ist's in denen, die verloren werden, verdeckt; 4 bei welchen der Gott dieser Welt der Ungläubigen Sinn verblendet hat, daß sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Klarheit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesum Christum, daß er sei der HERR, wir aber eure Knechte um Jesu willen. 6 Denn Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung von der Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi. / 2. Korinther 5,14.15.20 -- 14 Denn die Liebe Christi dringt in uns also, sintemal wir halten, daß, so einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; 15 und er ist darum für alle gestorben, auf daß die, so da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist. ... 20 So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott.
Macht es kund in allen Landen - allen Menschen groß und klein,
Daß ein ew‘ges Heil vorhanden ist in Gottes Sohn allein!
Sagt es allen Friedelosen, allen, die die Sünde quält,
Daß der Heiland schenket großen Frieden dem, der Ihn erwählt!
Allen Müden, allen Kranken zeigt den Ort der Herzensruh,
Daß sie jubeln, daß sie danken: Herr, wie groß, wie reich bist Du!
Jesu Hand zerbricht die Ketten, Seine ·Siegesmacht ist groß;
Jesus hat die Kraft zu retten, Seine Lieb‘ ist grenzenlos!

(Sonntag, 9. November 1952)

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