BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 503 (Auf der Flucht verheisst der HERR dem Jakob im Schlaf, was er Abraham und Isaak zugesagt hatte)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

19. Auf der Flucht verheisst der HERR dem Jakob im Schlaf, was er Abraham und Isaak zugesagt hatte (1. Mose 28,10-15)


1. MOSE 28,12-15

12 Und ihm träumte; und siehe, eine Leiter stand auf der Erde, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder; 13 und der HERR stand obendarauf und sprach: Ich bin der HERR, Abrahams, deines Vaters, Gott und Isaaks Gott; das Land darauf du liegst, will ich dir und deinem Samen geben. 14 Und dein Same soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Abend, Morgen, Mitternacht und Mittag; und durch dich und deinen Samen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. 15 Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hin ziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht lassen, bis daß ich tue alles, was ich dir geredet habe.

Kolosser 1,12-22

12 und danksaget dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht; 13 welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, 14 an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden; 15 welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen. 16 Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. 18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde; er, welcher ist der Anfang und der Erstgeborene von den Toten, auf daß er in allen Dingen den Vorrang habe. 19 Denn es ist das Wohlgefallen gewesen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte 20 und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel, damit daß er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz, durch sich selbst. 21 Und euch, die ihr weiland Fremde und Feinde waret durch die Vernunft in bösen Werken, 22 hat er nun versöhnt mit dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, auf daß er euch darstellte heilig und unsträflich und ohne Tadel vor ihm selbst;

Wir werden durch die Himmelsleiter daran erinnert, daß Jesus spricht: „Ich bin für euch der Weg zu Gott, Ich bin die Wahrheit und sage euch die ganze Wahrheit. Ich bin das himmlische Leben und Heil für jeden Menschen, der rechtzeitig seine Zuflucht zu Mir nimmt und sich Mir anvertraut!“ Sind wir in lebendigem, persönlichem Glauben mit Jesus Christus verbunden, so sind wir auf der Himmelsleiter, so geht unser Weg empor zum Licht, empor zur Freude und zur ewigen Seligkeit! Der Apostel Petrus schreibt: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Durch Seine große Barmherzigkeit hat Er uns zum neuen göttlichen Leben gebracht und uns eine herrliche, sichere Zukunft eröffnet auf Grund der Auferstehung Jesu Christi aus den Toten! Ja, ein unvergängliches, unbeflecktes Erbteil von unverwelklicher Kraft wartet unser. Es wird uns in den Himmeln aufbewahrt, während wir durch Gottes Macht geschützt und im Vertrauen bewahrt dorthin gelangen. Wir werden durch unseren Glauben für ein Heil bewahrt, das sich bald, am Ende der Tage, offenbaren soll!“ [Lies 1. Petr. 1,3-9; 1. Joh. 2,28.]

1. Petrus 1,3-9 -- 3 Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das behalten wird im Himmel 5 euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit. 6 In derselben werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wo es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 auf daß euer Glaube rechtschaffen und viel köstlicher erfunden werde denn das vergängliche Gold, das durchs Feuer bewährt wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn nun offenbart wird Jesus Christus, 8 welchen ihr nicht gesehen und doch liebhabt und nun an ihn glaubet, wie wohl ihr ihn nicht sehet, und werdet euch freuen mit herrlicher und unaussprechlicher Freude 9 und das Ende eures Glaubens davonbringen, nämlich der Seelen Seligkeit. / 1. Johannes 2,28 -- 28 Und nun, Kindlein, bleibet bei ihm, auf daß, wenn er offenbart wird, wir Freudigkeit haben und nicht zu Schanden werden vor ihm bei seiner Zukunft.

Noch sind wir freilich nicht am Ziel angelangt, aber wir sind, wie uns die Heilige Schrift sagt, auf dem rechten Weg. Mancher Jünger des Herrn Jesu muß allerdings einsame Wege gehen und befindet sich unter lauter Menschen, die Gott und Sein Heil nicht wirklich erkennen, noch besitzen! Wie leicht bemächtigt sich unser da ein Gefühl der Furcht und Angst. Doch wir kennen unsere herrliche neue Stellung in dem auferstandenen und gekrönten Heiland. Wir warten auf Seine Wiederkehr, weil Er uns versprochen hat, wiederzukommen und uns heimzuholen in Sein ewiges Reich! [Lies 2. Kor. 5,1-7.]

2. Korinther 5,1-7 -- 1 Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird, daß wir einen Bau haben, von Gott erbauet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel. 2 Und darüber sehnen wir uns auch nach unsrer Behausung, die vom Himmel ist, und uns verlangt, daß wir damit überkleidet werden; 3 so doch, wo wir bekleidet und nicht bloß erfunden werden. 4 Denn dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns und sind beschwert; sintemal wir wollten lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden, auf daß das Sterbliche würde verschlungen von dem Leben. 5 Der uns aber dazu bereitet, das ist Gott, der uns das Pfand, den Geist, gegeben hat. 6 So sind wir denn getrost allezeit und wissen, daß, dieweil wir im Leibe wohnen, so wallen wir ferne vom HERRN; 7 denn wir wandeln im Glauben, und nicht im Schauen.

(Freitag, 5. September 1952)

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