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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 499 (Aus Trotz gegen diese Machenschaften nimmt Esau eine Nichte Isaaks zur Nebenfrau)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

18. Aus Trotz gegen diese Machenschaften nimmt Esau eine Nichte Isaaks zur Nebenfrau (1. Mose 28,6-9)


1. MOSE 28,6-9

6 Als nun Esau sah, daß Isaak Jakob gesegnet hatte und abgefertigt nach Mesopotamien, daß er daselbst ein Weib nähme, und daß er, indem er ihn segnete, ihm gebot und sprach: Du sollst nicht ein Weib nehmen von den Töchtern Kanaans, 7 und daß Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Mesopotamien zog, 8 sah auch, daß Isaak, sein Vater, nicht gerne sah die Töchter Kanaans: 9 ging er hin zu Ismael und nahm zu den Weibern, die er zuvor hatte, Mahalath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajoths, zum Weibe.

PSALM 119,65-72

65 Du tust Gutes deinem Knechte, HERR, nach deinem Wort. 66 Lehre mich heilsame Sitten und Erkenntnis; denn ich glaube deinen Geboten. 67 Ehe ich gedemütigt ward, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort. 68 Du bist gütig und freundlich; lehre mich deine Rechte. 69 Die Stolzen erdichten Lügen über mich; ich aber halte von ganzem Herzen deine Befehle. 70 Ihr Herz ist dick wie Schmer; ich aber habe Lust an deinem Gesetz. 71 Es ist mir lieb, daß du mich gedemütigt hast, daß ich deine Rechte lerne. 72 Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber denn viel tausend Stück Gold und Silber.

Als Esau von der Segnung und Sendung Jakobs hörte und dabei von neuem das Mißfallen seiner Eltern an seinen hethitischen Frauen merkte, da ging er zur Familie Ismaels (Ismael selbst war ja schon vor 14 Jahren gestorben) und nahm sich eine Tochter Ismaels, mit Namen Machalat, als dritte Frau. Mit diesem Schritt wollte er sich wohl ohne Zweifel das Wohlgefallen seiner Eltern erwerben. Dabei aber bedachte er nicht, daß ja die Familie Ismaels schon längst von der Familie der Verheißung ausgeschieden war. Damit gab er von neuem zu verstehen, daß er für die religiösen Interessen der erwählten Familie keinerlei Verständnis, hatte und sich in keiner Weise zum Teilhaber der göttlichen Offenbarung eignete! [Vgl. Judas 17-19; Röm. 8,5-9.]

Judas 17-19 -- 17 Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unsers HERRN Jesu Christi, 18 da sie euch sagten, daß zu der letzten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren eigenen Lüsten des gottlosen Wesens wandeln. 19 Diese sind es, die da Trennungen machen, Fleischliche, die da keinen Geist haben. / Römer 8,5-9 -- 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Das erinnert uns an das tiefernste Wort der Schrift: „Der natürliche, der unwiedergeborene Mensch nimmt nicht an und nimmt nicht einmal wahr, was vom Geiste Gottes ist; es erscheint ihm eine Torheit, er kann es weder erkennen noch verstehen, denn es muß geistlich beurteilt und verstanden werden!“ Ja, der natürliche Mensch ist in· seiner Sünde, Verkehrtheit und Blindheit allem Göttlichen fern! Er weist alles, was wirklich göttlich und geistlich ist, als eine Torheit ab. Er kann es nicht fassen, daß es wirklich jene andere ewige Welt des Lichts, der Herrlichkeit und des Friedens gibt, von der er mit seinem Verstand nichts wahrnimmt! Er vermag es sich auch garnicht zu erklären, was für eine starke Macht dies ist, welche das Leben, die Anschauungen, Wünsche und Gewohnheiten eines wiedergeborenen Menschen so völlig umgewandelt hat! Der Herr Jesus spricht zu Seinen Jüngern: „Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des himmlischen Königreiches zu verstehen, jenen aber ist es nicht gegeben!“ Zu welchen dieser beiden Klassen gehörst wohl du? [Lies Matth. 13,10-17; vgl. Matth. 11,25-27.) Zu den Wiedergeborenen oder zu den Nicht-Wiedergeborenen?

Matthäus 13,10-17 -- 10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? 11 Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben. 12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat. 13 Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht. 14 Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: "Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen. 15 Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe. 16 Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören. 17 Wahrlich ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört. / Matthäus 11,25-27 -- 25 Zu der Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir. 27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren

(Montag, 1. September 1952)

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