BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 485 (Esau heiratet zwei Frauen zum Leidwesen seiner Eltern)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

10. Esau heiratet zwei Frauen zum Leidwesen seiner Eltern (1. Mose 26,34.35)


1. MOSE 26,34.35

34 Da Esau vierzig Jahre alt war, nahm er zum Weibe Judith, die Tochter Beeris, des Hethiters, und Basmath, die Tochter Elons, des Hethiters. 35 Die machten beide Isaak und Rebekka eitel Herzeleid.

SPRÜCHE 1,8-10

8 Mein Kind, gehorche der Zucht deines Vaters und verlaß nicht das Gebot deiner Mutter. 9 Denn solches ist ein schöner Schmuck deinem Haupt und eine Kette an deinem Hals. 10 Mein Kind, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht.

Zu den mancherlei Leiden, die .die Philister Isaak bereitet hatten, die aber durch Gottes Segen nur zur Erhöhung seines Reichtums und Ansehens führten, kam eine häusliche Not hinzu, welche ihm in seinem Alter dauernden, schweren Kummer verursachte. Esau nahm sich, als er das 40. Lebensjahr erreicht hatte, zwei Frauen - nicht aus der Verwandtschaft in Mesopotamien, sondern aus dem von Gott verworfenen Geschlecht der Kanaaniter. Dies war für die betagten Eltern ein großes Herzeleid, zeigte sich doch darin, wie ihr. Sohn so ganz und gar dem Geiste Abrahams entgegen sich entwickelte, [Vgl. 1. Mose 24,1-6.]

1. Mose 24,1-6 -- 1 Abraham ward alt und wohl betagt, und der HERR hatte ihn gesegnet allenthalben. 2 Und er sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der allen seinen Gütern vorstand: Lege deine Hand unter meine Hüfte 3 und schwöre mir bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, daß du meinem Sohn kein Weib nehmest von den Töchtern der Kanaaniter, unter welchen ich wohne, 4 sondern daß du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Freundschaft und nehmest meinem Sohn Isaak ein Weib. 5 Der Knecht sprach: Wie, wenn das Weib mir nicht wollte folgen in dies Land, soll ich dann deinen Sohn wiederbringen in jenes Land, daraus du gezogen bist? 6 Abraham sprach zu ihm: Davor hüte dich, daß du meinen Sohn nicht wieder dahin bringst.

Wie wichtig war es dem Vater Abraham einst gewesen, für seinen Sohn eine Frau zu finden, die an den Herrn glaubte. Und dieser Wunsch lebte sicher auch jetzt in Isaak und Rebekka. Aber Esau dachte nicht im geringsten daran, Rücksicht auf die Eltern zu nehmen. Er handelte in jeder Beziehung nach seinem eigenen Herzen, nach seinem eigenen Wunsch. Was Vater oder Mutter sagten, das war ihm einerlei! Und doch ist es eine ewige Wahrheit: „Des Vaters Segen baut den Kindern Häuser, aber der Mutter Fluch reißt sie nieder!“ [Vgl. Spr.30,17; 23,22-25.]

Sprüche 30,17 -- 17 Ein Auge, das den Vater verspottet, und verachtet der Mutter zu gehorchen, das müssen die Raben am Bach aushacken und die jungen Adler fressen. / Sprüche 23,22-25 -- 22 Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird. 23 Kaufe Wahrheit, und verkaufe sie nicht, Weisheit, Zucht und Verstand. 24 Der Vater eines Gerechten freut sich; und wer einen Weisen gezeugt hat, ist fröhlich darüber. 25 Laß sich deinen Vater und deine Mutter freuen, und fröhlich sein, die dich geboren hat.

Wie viele junge Menschen denken auch heute so wie Esau. Die Schrift sagt: „Seid nicht ungleich zusammengejocht in der Ehe, in einem Geschäft oder sonstwie mit Menschen, die nicht gläubig sind. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit dem Ungehorsam gegen Gott! - Geht aus aus der Mitte der Weltkinder und sondert euch ab, spricht der Herr und rührt Unreines nicht an, dann werde Ich euch aufnehmen!“ - Wahrlich, unser großer Gott wird einen Verzicht, der aus Gehorsam gegen Ihn vollzogen wurde, reich segnen! (Lies 2. Kor. 6,14-7,1; Joh. 12,24-26.)

2. Korinther 6,14-7,1 -- 14 Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? 16 Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: "Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. 17 Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen 18 und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige HERR." ... Kapitel 7,1 Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes. / Johannes 12,24-26 -- 24 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt's allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte. 25 Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben. 26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

(Montag, 18. August 1952)

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