BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 486 (Esau heiratet zwei Frauen zum Leidwesen seiner Eltern)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

10. Esau heiratet zwei Frauen zum Leidwesen seiner Eltern (1. Mose 26,34.35)


1. MOSE 26,34.35

34 Da Esau vierzig Jahre alt war, nahm er zum Weibe Judith, die Tochter Beeris, des Hethiters, und Basmath, die Tochter Elons, des Hethiters. 35 Die machten beide Isaak und Rebekka eitel Herzeleid.

2. KORINTHER 4,4

bei welchen der Gott dieser Welt der Ungläubigen Sinn verblendet hat, daß sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Klarheit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

Die eine der Frauen Esaus hieß Judith, das heißt die Gepriesene, die Gefeierte. Die andere Basmath, das heißt die Duftende. Es waren Frauen, die keinen Wert auf Gemeinschaft mit dem Herrn legten, die sich auch nicht vom Geiste Gottes, vom Geiste Isaaks beeinflussen oder erfassen ließen. Nein, sie behielten ihr kanaanitisches Verhalten bei. Ihres Herzens Sinnen und Denken war auf das Irdische, das Äußere gerichtet und darüber verkümmerte ihr Inneres völlig. Es waren herzlose Frauen! Esau war ihnen gerade recht. Seine stattliche Gestalt, der Ruf seiner Körperkraft und seines unerschrockenen Mutes, das alles nahmen sie für sich. Aber mit den Eltern konnten sie sich nicht verstehen; deren Glauben an den Allmächtigen und das Wandeln in Seinen Geboten lehnten sie ab. [Lies Spr. 8,5-11.18-21; vgl. Hiob 36,11-12.]

Sprüche 8,5-11.18-21 -- 5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit und, ihr Toren, nehmt es zu Herzen! 6 Höret, denn ich will reden, was fürstlich ist, und lehren, was recht ist. 7 Denn mein Mund soll die Wahrheit reden, und meine Lippen sollen hassen, was gottlos ist. 8 Alle Reden meines Mundes sind gerecht; es ist nichts Verkehrtes noch falsches darin. 9 Sie sind alle gerade denen, die sie verstehen, und richtig denen, die es annehmen wollen.10 Nehmet an meine Zucht lieber denn Silber, und die Lehre achtet höher denn köstliches Gold. 11 Denn Weisheit ist besser als Perlen; und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen. ... 18 Reichtum und Ehre ist bei mir, währendes Gut und Gerechtigkeit. 19 Meine Frucht ist besser denn Gold und feines Gold und mein Ertrag besser denn auserlesenes Silber. 20 Ich wandle auf dem rechten Wege, auf der Straße des Rechts, 21 daß ich wohl versorge, die mich lieben, und ihre Schätze vollmache. / Hiob 36,11-12 -- 11 Gehorchen sie und dienen ihm, so werden sie bei guten Tagen alt werden und mit Lust leben. 12 Gehorchen sie nicht, so werden sie ins Schwert fallen und vergehen in Unverstand.

Wie viele Mädchen in unseren Tagen, selbst Gläubige manchmal, sind wie Judith und Basmath von äußeren Dingen ganz hingenommen und lassen dadurch ihr inneres Leben zu kurz kommen. Sie meinen, ihre Wünsche befriedigt zu sehen, sei das Höchste und Wertvollste. O, wie vergänglich ist doch alles im Vergleich mit dem alles überragenden Werte der Erkenntnis des Herrn Jesu! Ach, wie vermag der Gott dieser Welt doch zu täuschen! In unserem kurzen Erdenleben sollte unsere größte Sorge sein, unser Sinnen und Trachten auf das, was droben ist, zu richten. Der Sohn Gottes will uns unvergängliche Werte geben, wenn wir uns vor Ihm beugen. Durch Ihn wird unser Leben reich für Zeit und Ewigkeit. Er spricht: „Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volles Genüge haben! – „Ja, wer da hat, dem wird gegeben, auf daß er die Fülle habe!“ (Lies Sprüche 3,13-18; 2. Petr. 1,3.4.)

Sprüche 3,13-18 -- 13 Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, und dem Menschen, der Verstand bekommt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber; denn ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler denn Perlen; und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist zu ihrer rechten Hand; zu ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Friede. 18 Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen; und selig sind, die sie halten. / 2. Petrus 1,3.4 -- 3 Nachdem allerlei seiner göttlichen Kraft, was zum Leben und göttlichen Wandel dient, uns geschenkt ist durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, 4 durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, daß ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt;

(Dienstag, 19. August 1952)

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