BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 459 (Abraham gab Isaak all sein Gut. Die Söhne seiner Nebenfrauen schickte er mit Geschenken fort gen Osten)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

59. Abraham gab Isaak all sein Gut. Die Söhne seiner Nebenfrauen schickte er mit Geschenken fort gen Osten (1. Mose 25,5-6)


1. MOSE 25,5-6

5 Und Abraham gab all sein Gut Isaak. 6 Aber den Kindern, die er von den Kebsweibern hatte, gab er Geschenke und ließ sie von seinen Sohn Isaak ziehen, dieweil er noch lebte, gegen Aufgang in das Morgenland.

JESAJA 38,1

Zu der Zeit ward Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus; denn du wirst sterben und nicht lebendig bleiben!

Gott baute also Abrahams Familie so auf, daß er der Stammvater vieler Völker werden konnte, doch die wichtigste Segensverheißung ruhte auf Isaak! Sein Land und seine Familie trug den Gottessegen weiter bis auf Christus. Diese Erkenntnis war Abraham klar, und so entließ er vor seinem Tode alle seine übrigen Söhne mit den ihnen zustehenden Erbgeschenken. Er wies sie nach Osten hin, von woher er selbst gekommen war. - Wie weise war doch der Patriarch, daß er vor seinem Tode sein Haus bestellte und alle Dinge so ordnete und regelte, daß nach seinem Hinscheiden kein Zank und Streit entstehen konnte! Wenn Kinder Gottes ihr Ende herannahen sehen, so sollten sie ihr Haus bestellen und alles für ihre Kinder ordnen, ihr Testament machen. Hierzu bedarf jedes Kind Gottes viel Leitung und Weisheit von oben, damit es gerecht sei und keine berechtigte Unzufriedenheit bei den Hinterbliebenen eintrete! Wenn diese Dinge nicht rechtzeitig geordnet sind, so gibt es leider häufig bei den nächsten Anverwandten die häßlichsten Auftritte, ja, es kann unter ihnen lebenslängliche Feindschaft entstehen. Ein Erbe zu empfangen, sei es nun kleiner oder größer, das ist natürlich eine Freude und Wohltat, Doch wie unendlich viel größer und herrlicher ist die Freude und Sicherheit, ein ewiges, ein himmlisches Erbteil zu empfangen. [Lies Hebr. 9,15; Jak. 2,5.]

Hebräer 9,15 -- Und darum ist er auch ein Mittler des neuen Testaments, auf daß durch den Tod, so geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen, die unter dem ersten Testament waren, die, so berufen sind, das verheißene ewige Erbe empfangen. / Jakobus 2,5 -- Höret zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheißen hat denen, die ihn liebhaben?

Wir lesen in Römer 8,14-17: „Alle, die sich in Wahrheit vom Geiste Gottes leiten Iassen - sie sind die wahren Söhne und Töchter Gottes! Ihr habt ja nicht einen knechtischen Geist empfangen, so daß ihr euch von neuem fürchten müßtet - nein, sondern den Geist von Kindern habt ihr empfangen, und im Gebet rufen wir durch Ihn: Abba, Vater! - Der Heilige Geist Selbst bestätigt unserem Geiste, daß ·wir nun Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben - Erben Gottes und Miterben Jesu Christi, vorausgesetzt, daß wir auch mit Christus leiden, um dann mit Ihm verherrlicht zu werden! (Lies Ps. 16,5.6; 5. Mos. 10,8.9; 18,1.2.)

Psalm 16,5.6 --5 Der HERR aber ist mein Gut und mein Teil; du erhältst mein Erbteil. 6 Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; mir ist ein schön Erbteil geworden. / 5. Mose 10,8.9 -- 8 Zur selben Zeit sonderte der HERR den Stamm Levi aus, die Lade des Bundes des HERRN zu tragen und zu stehen vor dem HERRN, ihm zu dienen und in seinem Namen zu segnen bis auf diesen Tag. 9 Darum sollten die Leviten kein Teil noch Erbe haben mit ihren Brüdern; denn der HERR ist ihr Erbe, wie der HERR, dein Gott, ihnen geredet hat. / 5. Mose 18,1.2 -- 1 Die Priester, die Leviten des ganzen Stammes Levi, sollen nicht Teil noch Erbe haben mit Israel. Die Opfer des HERRN und sein Erbteil sollen sie essen. 2 Darum sollen sie kein Erbe unter ihren Brüdern haben, daß der HERR ihr Erbe ist, wie er ihnen geredet hat.

(Donnerstag, 3. April 1952)

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