BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
April 1952

Donnerstag, 3. April 1952


1. Mose 25,5.6; Jesaja 38,1

Gott baute also Abrahams Familie so auf, daß er der Stammvater vieler Völker werden konnte, doch die wichtigste Segensverheißung ruhte auf Isaak! Sein Land und seine Familie trug den Gottessegen weiter bis auf Christus. Diese Erkenntnis war Abraham klar, und so entließ er vor seinem Tode alle seine übrigen Söhne mit den ihnen zustehenden Erbgeschenken. Er wies sie nach Osten hin, von woher er selbst gekommen war. - Wie weise war doch der Patriarch, daß er vor seinem Tode sein Haus bestellte und alle Dinge so ordnete und regelte, daß nach seinem Hinscheiden kein Zank und Streit entstehen konnte! Wenn Kinder Gottes ihr Ende herannahen sehen, so sollten sie ihr Haus bestellen und alles für ihre Kinder ordnen, ihr Testament machen. Hierzu bedarf jedes Kind Gottes viel Leitung und Weisheit von oben, damit es gerecht sei und keine berechtigte Unzufriedenheit bei den Hinterbliebenen eintrete! Wenn diese Dinge nicht rechtzeitig geordnet sind, so gibt es leider häufig bei den nächsten Anverwandten die häßlichsten Auftritte, ja, es kann unter ihnen lebenslängliche Feindschaft entstehen. Ein Erbe zu empfangen, sei es nun kleiner oder größer, das ist natürlich eine Freude und Wohltat, Doch wie unendlich viel größer und herrlicher ist die Freude und Sicherheit, ein ewiges, ein himmlisches Erbteil zu empfangen. [Lies Hebr. 9,15; Jak. 2,5.] Wir lesen in Römer 8,14-17: „Alle, die sich in Wahrheit vom Geiste Gottes leiten Iassen - sie sind die wahren Söhne und Töchter Gottes! Ihr habt ja nicht einen knechtischen Geist empfangen, so daß ihr euch von neuem fürchten müßtet - nein, sondern den Geist von Kindern habt ihr empfangen, und im Gebet rufen wir durch Ihn: Abba, Vater! - Der Heilige Geist Selbst bestätigt unserem Geiste, daß ·wir nun Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben - Erben Gottes und Miterben Jesu Christi, vorausgesetzt, daß wir auch mit Christus leiden, um dann mit Ihm verherrlicht zu werden! (Lies Ps. 16,5.6; 5. Mos. 10,8.9; 18,1.2.)

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