BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 457 (Isaak betete im Südland Kanaans, unweit des Brunnens wo der Engel des HERRN Hagar, Ismaels Mutter, geholfen hatte)
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

57. Wie Rebekka den Isaak sah, sich über ihn erkundigte, sich verschleierte und von ihm zur Frau genommen wurde (1. Mose 24,63-67)


1. MOSE 24,67

67 Da führte sie Isaak in die Hütte seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka und sie war sein Weib, und er gewann sie lieb. Also ward Isaak getröstet über seine Mutter.

EPHESER 5,22-33

22 Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem HERRN. 23 Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland. 24 Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen. 25 Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben, 26 auf daß er sie heiligte, und hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, 27 auf daß er sie sich selbst darstellte als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder des etwas, sondern daß sie heilig sei und unsträflich. 28 Also sollen auch die Männer ihre Weiber lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, der liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehaßt; sondern er nährt es und pflegt sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde. 30 Denn wir sind die Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. 31 "Um deswillen wird ein Mensch verlassen Vater und Mutter und seinem Weibe anhangen, und werden die zwei ein Fleisch sein. 32 Das Geheimnis ist groß; ich sage aber von Christo und der Gemeinde. 33 Doch auch ihr, ja ein jeglicher habe lieb sein Weib als sich selbst; das Weib aber fürchte den Mann.

„Nach der Begrüßung führte Isaak Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara. Sie ward ihm zur Gattin, und er hatte sie lieb. So tröstete sich Isaak über den Verlust seiner Mutter!“ Welch ein zarter Hauch ist über diese ganze Begebenheit ausgebreitet! Wenn es unter so sichtbarer Gottesführung zu einer Ehe kommt, dann ist die Hochzeit nicht Blütengipfel, sondern Wurzelkern der Liebe. Ja, die Liebe darf in der Ehe reifen, stark und tragkräftig werden. Wir werden hier auch an das Wort erinnert: „Einer trage des andern Last, denn nur auf solche Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, welches Christus Selbst hier auf Erden bestimmte - nämlich das Gesetz der Liebe!“ [Lies 1. Kor. 13,1 - 8]

1. Korinther 13,1-8 -- 1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, 5 sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; 7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.

Erst mit dem Einzug Rebekkas in das Zelt Saras sah sich Isaak getröstet über den Verlust seiner Mutter. Ein Mann, der mit solcher Liebe seine Mutter schätzt, der wird auch die von Gott ihm zugeführte Lebensgefährtin schätzen und seine ganze Liebe auf sie übertragen!- Abraham sah in allem so wunderbar die Frage gelöst, die ihn im Blick auf seinen Sohn Isaak tief bewegt hatte. Der Geist und die Art der jungen Schwiegertochter waren ihm eine Garantie dafür, daß sie sich an der Seite Isaaks auch in jene hohe Berufung würde hineinziehen lassen, mit der Gott die Patriarchen Israels berufen hatte. „Wahrlich, die Gnade des Herrn waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die Ihn fürchten, und Seine Treue und Gerechtigkeit auf Kindeskinder hin. Ja, die Güte des Herrn ist für die, welche Seinen Bund halten und Seiner Vorschriften gedenken, um sie zu erfüllen!“ [Ps. 103,17.18; vgl. Ps. 89,2.3.]

Psalm 103,17.18 -- 17 Die Gnade aber des HERRN währet von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind 18 bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie darnach tun. / Psalm 89,2.3 -- 2 Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verkündigen mit meinem Munde für und für 3 und sage also: Daß eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel.

(Dienstag, 29. Januar 1952)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 25.02.2019 16:00 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)