BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
Januar 1952

Dienstag, 29. Januar 1952


1. Mose 24,67; Epheser 5,22-33

„Nach der Begrüßung führte Isaak Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara. Sie ward ihm zur Gattin, und er hatte sie lieb. So tröstete sich Isaak über den Verlust seiner Mutter!“ Welch ein zarter Hauch ist über diese ganze Begebenheit ausgebreitet! Wenn es unter so sichtbarer Gottesführung zu einer Ehe kommt, dann ist die Hochzeit nicht Blütengipfel, sondern Wurzelkern der Liebe. Ja, die Liebe darf in der Ehe reifen, stark und tragkräftig werden. Wir werden hier auch an das Wort erinnert: „Einer trage des andern Last, denn nur auf solche Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, welches Christus Selbst hier auf Erden bestimmte - nämlich das Gesetz der Liebe!“ [Lies 1. Kor. 12,31 - Kap. 13,7.] Erst mit dem Einzug Rebekkas in das Zelt Saras sah sich Isaak getröstet über den Verlust seiner Mutter. Ein Mann, der mit solcher Liebe seine Mutter schätzt, der wird auch die von Gott ihm zugeführte Lebensgefährtin schätzen und seine ganze Liebe auf sie übertragen!- Abraham sah in allem so wunderbar die Frage gelöst, die ihn im Blick auf seinen Sohn Isaak tief bewegt hatte. Der Geist und die Art der jungen Schwiegertochter waren ihm eine Garantie dafür, daß sie sich an der Seite Isaaks auch in jene hohe Berufung würde hineinziehen lassen, mit der Gott die Patriarchen Israels berufen hatte. „Wahrlich, die Gnade des Herrn waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die Ihn fürchten, und Seine Treue und Gerechtigkeit auf Kindeskinder hin. Ja, die Güte des Herrn ist für die, welche Seinen Bund halten und Seiner Vorschriften gedenken, um sie zu erfüllen!“ [Ps. 103,17.18; vgl. Ps. 89,1.2.]

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