BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 456 (Isaak betete im Südland Kanaans, unweit des Brunnens wo der Engel des HERRN Hagar, Ismaels Mutter, geholfen hatte)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

57. Wie Rebekka den Isaak sah, sich über ihn erkundigte, sich verschleierte und von ihm zur Frau genommen wurde (1. Mose 24,63-67)


1. MOSE 24,63-67

63 Isaak war ausgegangen, zu beten auf dem Felde um den Abend, und hob seine Augen auf und sah, daß Kamele daherkamen. 64 Und Rebekka hob ihre Augen auf und sah Isaak; da stieg sie eilend vom Kamel 65 und sprach zu dem Knecht: Wer ist der Mann auf dem Felde? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Mantel und verhüllte sich. 66 Und der Knecht erzählte Isaak alle Sachen, die er ausgerichtet hatte. 67 Da führte sie Isaak in die Hütte seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka und sie war sein Weib, und er gewann sie lieb. Also ward Isaak getröstet über seine Mutter.

PREDIGER 5,19

Denn er denkt nicht viel an die Tage seines Lebens, weil Gott sein Herz erfreut.

Dies war ein gesegneter Abend! Während Isaak den Herrn im Gebet suchte, wurde ihm Antwort auf sein tiefes Sehnen zuteil. Als er seine Augen aufhob, erblickte er einen Zug von Kamelen herannahen und erkannte sofort, daß Elieser von seinem Auftrag zurückkehrte. Auch Rebekka ihrerseits hob ihre Augen auf und erblickte zum erstenmal Isaak. Sie fragte Elieser: „Wer ist der Mann, der uns da entgegenkommt?“ Und der Knecht sprach: „Das ist mein Herr!“ - So wird auch der Heilige Geist sprechen in dem Augenblick, da Jesus Christus kommt, um Seine gesamte Brautgemeinde zur Herrlichkeit zu führen: „Das ist. mein Herr!“ Welch ein Augenblick wird das sein für all die Heiligen und Auserwählten des Herrn, die Sein Erscheinen geliebt - d. h.: die sich auf Seine herrliche Wiederkunft gefreut und bereitet haben! [Lies 2. Tim. 4,7.8: Tit. 2,11-14.]

2. Timotheus 4,7.8 -- 7 Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; 8 hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HERR an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. / Titus 2,11-14 -- 11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und züchtigt uns, daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken.

Der Apostel Paulus schreibt den korinthischen Christen: „Ihr habt keinerlei Mangel an irgend einer Gnadengabe, und so erwartet ihr mit Freuden das herrliche Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus. Er wird euch auch bis zuletzt befestigen, so daß ihr an Seinem Tage untadelig erfunden werdet!“ - Wir hören: „Da nahm Rebekka ihren Schleier und verhüllte sich!“- ehrerbietig und bescheiden. Elieser führte sie Isaak zu und berichtete ihm alles, was er ausgerichtet hatte. Dieser Augenblick, die Erreichung ihres Glückes und ihrer Lebensaufgabe, ließ Rebekka alle Mühsal und Beschwerde der Reise und auch der Trennung von den Ihrigen vergessen. Sie war ja nun für immer dem zu eigen, den ihre Seele liebte. Uns wird zugerufen: „Mit welch unausprechlicher, herrlicher Freude werdet ihr jubeln, wenn ihr Ihn seht und damit das Ziel eures Glaubens erreicht haben werdet!“ ([Lies Hiob 11,13-17]; Offbg. 7,13-17; 21,1-8.)

Hiob 11,13-17 -- 13 Wenn du dein Herz richtetest und deine Hände zu ihm ausbreitetest; 14 wenn du die Untugend, die in deiner Hand ist, fern von dir tätest, daß in deiner Hütte kein Unrecht bliebe: 15 so möchtest du dein Antlitz aufheben ohne Tadel und würdest fest sein und dich nicht fürchten. 16 Dann würdest du der Mühsal vergessen und so wenig gedenken als des Wassers, das vorübergeht; 17 und die Zeit deines Lebens würde aufgehen wie der Mittag, und das Finstere würde ein lichter Morgen werden; / Offenbarung 7,13-17 -- 13 Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: HERR, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. 15 Darum sind sie vor dem Stuhl Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Stuhl sitzt, wird über ihnen wohnen. 16 Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne oder irgend eine Hitze; 17 denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. / Offenbarung 21,1-8 -- 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst. 7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.

(Montag, 28. Januar 1952)

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Zuletzt geändert am 25.02.2019 14:42 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)