BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 394 (Abimelech beschenkt Abraham und Sara und Gott heilt ihn und sein Haus auf Abrahams Gebet hin)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

37. Abimelech beschenkt Abraham und Sara und Gott heilt ihn und sein Haus auf Abrahams Gebet hin (1. Mose 20,14-18)


1. MOSE 20,17.18

17 Abraham aber betete zu Gott; da heilte Gott Abimelech und sein Weib und seine Mägde, daß sie Kinder gebaren. 18 Denn der HERR hatte zuvor hart verschlossen alle Mütter des Hauses Abimelechs um Saras, Abrahams Weibes, willen.

MICHA 7,7-11

7 Ich aber will auf den HERRN schauen und des Gottes meines Heils warten; mein Gott wird mich hören. 8 Freue dich nicht, meine Feindin, daß ich darniederliege! Ich werde wieder aufkommen; und so ich im Finstern sitze, so ist doch der HERR mein Licht. 9 Ich will des HERRN Zorn tragen, denn ich habe wider ihn gesündigt, bis er meine Sache ausführe und mir Recht schaffe; er wird mich ans Licht bringen, daß ich meine Lust an seiner Gnade sehe. 10 Meine Feindin wird's sehen müssen und mit aller Schande bestehen, die jetzt zu mir sagt: Wo ist der HERR, dein Gott? Meine Augen werden's sehen, daß sie dann wie Kot auf der Gasse zertreten wird. 11 Zu der Zeit werden deine Mauern gebaut werden, und Gottes Wort wird weit auskommen.

Unsere Geschichte enthält noch einen besonderen Trost für solche Gotteskinder, die leider einen Fall getan und Gott verunehrt haben. Müssen sie verzagen oder gar verzweifeln? Nein, Gott sei Dank, nein! Gott ist barmherziger denn die Menschen, aber auch wieder unendlich heilig! [Lies 1. Kor. 10,1-13.]

1. Korinther 10,1-13 -- 1 Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten, daß unsre Väter sind alle unter der Wolke gewesen und sind alle durchs Meer gegangen 2 und sind alle auf Mose getauft mit der Wolke und dem Meer 3 und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen 4 und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber vom geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus. 5 Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden niedergeschlagen in der Wüste. 6 Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir nicht uns gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat. 7 Werdet auch nicht Abgöttische, gleichwie jener etliche wurden, wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und stand auf, zu spielen." 8 Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag dreiundzwanzigtausend. 9 Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten und wurden von Schlangen umgebracht. 10 Murrt auch nicht, gleichwie jener etliche murrten und wurden umgebracht durch den Verderber. 11 Solches alles widerfuhr jenen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. 12 Darum, wer sich läßt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. 13 Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen.

Tief beschämt hat Abraham dastehen müssen vor dem heidnischen Abimelech, doch weggeworfen hat Gott ihn darum nicht! Er hebt ihn wieder auf aus dem Staube, und Abraham wird so völlig begnadigt und von neuem geheiligt, daß Gott ihn heißen kann, für den König von Gerar zu beten. Dieser muß ihn sogar darum bitten, denn von sich aus hätte Abraham wohl nicht den Mut gefunden Fürbitte für Abimelech und sein Haus zu tun! Gott antwortet sichtlich auf Seines Knechtes Gebet und heilt Abimelech und sein ganzes Haus. Wie mag Abraham von dieser ihn so völlig wiederherstellenden Barmherzigkeit Gottes beschämt worden sein! Ja, der Herr ist Der, welcher den glimmenden Docht nicht auslöscht und das zerstoßene Rohr nicht zerbricht, sondern heilt. So ist uns diese Geschichte von Abrahams Sünde in Gerar eine ernste Mahnung, aber auch ein wirklicher Trost. Sie ruft dem Glaubenden zu: Hüte dich, daß du nicht zu Fall kommst; bist du aber gefallen, so beuge dich ganz tief, doch ergreife zugleich die göttliche Hand, die dich aufrichtet und wiederherstellt! David sagt von dem Herrn: „Er bringt meine Seele wieder zurecht. Er führt mich auf rechter Straße um Seines großen Namens willen!“ [4. Mose 12,1-16.]

4. Mose 12,1-16 -- 1 Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose um seines Weibes willen, der Mohrin, die er genommen hatte, darum daß er eine Mohrin zum Weibe genommen hatte, 2 und sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es. 3 Aber Mose war ein sehr geplagter Mensch über alle Menschen auf Erden. 4 Und plötzlich sprach der HERR zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Geht heraus, ihr drei, zu der Hütte des Stifts. Und sie gingen alle drei heraus. 5 Da kam der HERR hernieder in der Wolkensäule und trat in der Hütte Tür und rief Aaron und Mirjam; und die beiden gingen hinaus. 6 Und er sprach: Höret meine Worte: Ist jemand unter euch ein Prophet des HERRN, dem will ich mich kundmachen in einem Gesicht oder will mit ihm reden in einem Traum. 7 Aber nicht also mein Knecht Mose, der in meinem ganzen Hause treu ist. 8 Mündlich rede ich mit ihm, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt, nicht durch dunkle Worte oder Gleichnisse. Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, wider meinen Knecht Mose zu reden? 9 Und der Zorn des HERRN ergrimmte über sie, und er wandte sich weg; 10 dazu die Wolke wich auch von der Hütte. Und siehe da war Mirjam aussätzig wie der Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam und wird gewahr, daß sie aussätzig ist, 11 Und sprach zu Mose: Ach, mein Herr, laß die Sünde nicht auf uns bleiben, mit der wir töricht getan und uns versündigt haben, 12 daß diese nicht sei wie ein Totes, das von seiner Mutter Leibe kommt und ist schon die Hälfte seines Fleisches gefressen. 13 Mose aber schrie zu dem HERRN und sprach: Ach Gott, heile sie! 14 Der HERR sprach zu Mose: Wenn ihr Vater ihr ins Angesicht gespieen hätte, sollte sie sich nicht sieben Tage schämen? Laß sie verschließen sieben Tage außerhalb des Lagers; darnach laß sie wieder aufnehmen. 15 Also ward Mirjam sieben Tage verschlossen außerhalb des Lagers. Und das Volk zog nicht weiter, bis Mirjam aufgenommen ward. 16 Darnach zog das Volk von Hazeroth und lagerte sich in die Wüste Pharan.

Der Herr will dich als Sein Werkzeug neu ausrüsten und alsbald gebrauchen zum Zeugnis und zur Rettung für andere!

(Montag, 9. Juli 1951)

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