BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 393 (Abimelech beschenkt Abraham und Sara und Gott heilt ihn und sein Haus auf Abrahams Gebet hin)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

37. Abimelech beschenkt Abraham und Sara und Gott heilt ihn und sein Haus auf Abrahams Gebet hin (1. Mose 20,14-18)


1. MOSE 20,14-18

14 Da nahm Abimelech Schafe und Rinder, Knechte und Mägde und gab sie Abraham und gab ihm wieder sein Weib Sara 15 und sprach: Siehe da, mein Land steht dir offen; wohne, wo dir's wohl gefällt. 16 Und sprach zu Sara: Siehe da, ich habe deinem Bruder tausend Silberlinge gegeben; siehe, das soll dir eine Decke der Augen sein vor allen, die bei dir sind, und allenthalben. Und damit war ihr Recht verschafft. 17 Abraham aber betete zu Gott; da heilte Gott Abimelech und sein Weib und seine Mägde, daß sie Kinder gebaren. 18 Denn der HERR hatte zuvor hart verschlossen alle Mütter des Hauses Abimelechs um Saras, Abrahams Weibes, willen.

RÖMER 8,1.2

1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Abimelech eilt nun, Gottes Befehl zu erfüllen, und was durch Abrahams Unrecht verschuldet worden war, kommt durch die Hand Abimelechs wieder in Ordnung. Er gibt nicht nur Sara ihrem Manne zurück, sondern macht Abraham reiche Geschenke; auf solche Weise soll Saras guter Ruf wiederhergestellt werden. Überdies erlaubt Abimelech dem Patriarchen, in seinem Lande zu wohnen und sein Vieh zu weiden, wo es ihm gefällt! – Eine bedeutsame Wendung nimmt nun der Schluß unserer Geschichte. Abraham betet für Abimelech, und dieser wird gesund samt seinem ganzen Hause. – Wir werden hier wie an vielen anderen Stellen der Schrift überrascht von dem Unterschied zwischen dem, was die Kinder Gottes in den Augen Gottes sind, und was sie manchmal nach dem Urteil der Welt sind! So wie wir in Jesus Christus Geheiligte sind, erwartet sowohl die Welt als auch Gott, daß wir auch in unserem praktischen Verhalten und in unserer Gesinnung auf allen Gebieten uns durchaus geheiligt benehmen! [Lies 2. Kor. 11,2.3.]

2. Korinther 11,2.3 -- 2 Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch vertraut einem Manne, daß ich eine reine Jungfrau Christo zubrächte. 3 Ich fürchte aber, daß, wie die Schlange Eva verführte mit ihrer Schalkheit, also auch eure Sinne verrückt werden von der Einfalt in Christo

„Christus hat Seine Gemeinde gereinigt durch die Waschung mit Wasser, nämlich durch das Wort Gottes; Er will sie in herrlicher Schönheit schon jetzt vor Sein Angesicht stellen – ohne Flecken und Runzeln oder andere Fehler. Sie soll heilig und tadellos sein!“ Die Höhe und Herrlichkeit unserer Berufung ist außerordentlich erhaben. Niemals tritt Gott herrlicher für Sein erlöstes Volk ein, niemals betont Er dessen Schönheit und Unantastbarkeit stärker und klarer, als wenn der Feind naht, um es zu schmähen, zu verklagen oder zu verfluchen! [Lies 1. Joh. 4,17; Offb. 12,10-12a.]

1. Johannes 4,17 -- Darin ist die Liebe völlig bei uns, daß wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. / Offenbarung 12,10-12 -- 10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott. 11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod. 12 Darum freuet euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.

Als König Balak den Propheten Bileam dingen wollte, Israel zu verfluchen, da sprach der Prophet: „Siehe, Gott erblickt keine Ungerechtigkeit in Jakob und sieht kein Unrecht in Israel. Der Herr, der Gott Israels, ist mit Seinem Volke, und Jubelgeschrei wie um einen König ist in Israels Mitte.“ [Lies 4. Mose 23,5-9.19-23; 24,5.6.]

4. Mose 23,5-9.19-23 -- 5 Der HERR aber gab das Wort dem Bileam in den Mund und sprach: Gehe wieder zu Balak und rede also. 6 Und da er wieder zu ihm kam, siehe, da stand er bei dem Brandopfer samt allen Fürsten der Moabiter. 7 Da hob er an seinen Spruch und sprach: Aus Syrien hat mich Balak, der Moabiter König, holen lassen von dem Gebirge gegen Aufgang: Komm, verfluche mir Jakob! komm schilt Israel! 8 Wie soll ich fluchen, dem Gott nicht flucht? Wie soll ich schelten, den der HERR nicht schilt? 9 Denn von der Höhe der Felsen sehe ich ihn wohl, und von den Hügeln schaue ich ihn. Siehe, das Volk wird besonders wohnen und nicht unter die Heiden gerechnet werden. ... 19 Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? 20 Siehe, zu segnen bin ich hergebracht; er segnet, und ich kann's nicht wenden. 21 Man sieht keine Mühe in Jakob und keine Arbeit in Israel. Der HERR, sein Gott, ist bei ihm und das Drommeten des Königs unter ihm. 22 Gott hat sie aus Ägypten geführt; seine Freudigkeit ist wie eines Einhorns. 23 Denn es ist kein Zauberer in Jakob und kein Wahrsager in Israel. Zu seiner Zeit wird Jakob gesagt und Israel, was Gott tut. / 4. Mose 24,5.6 -- 5 Wie fein sind deine Hütten, Jakob, und deine Wohnungen, Israel! 6 Wie die Täler, die sich ausbreiten, wie die Gärten an den Wassern, wie die Aloebäume, die der HERR pflanzt, wie die Zedern an den Wassern.

(Sonntag, 8. Juli 1951)

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Zuletzt geändert am 30.03.2014 12:19 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)