BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 357 (Warum der HERR sein Vorhaben mit Sodom dem Abraham nicht verbirgt)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

25. Warum der HERR sein Vorhaben mit Sodom dem Abraham nicht verbirgt (1. Mose 18,16-19)


1. MOSE 18,16.17

16 Da standen die Männer auf von dannen und wandten sich gegen Sodom; und Abraham ging mit ihnen, daß er sie geleitete. 17 Da sprach der HERR: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue.

OFFENBARUNG 6,15-17

15 Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen 16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesichte des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! 17 Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?

Abraham begleitete nun seine hohen Gäste als sie aufbrachen nach Sodom – nach der Überlieferung bis an eine Stelle, wo man durch eine Schlucht hindurch den Blick auf das heutige Tote Meer – damals auf die noch blühenden Städte Sodom und Gormorra hatte. – Eines Augenblicks sprach der Herr zu Sich Selbst: „Wie sollte ich Abraham verbergen, was Ich tun will?“ Kein Mensch konnte ahnen, was schon am morgigen Tage über die schreckliche Gottlosigkeit Sodoms und Gomorras hereinbrechen sollte. Der Herr aber wollte zuvor Seinen geheiligten Knecht Abraham zum Mitwisser des Bevorstehenden machen. Steht doch geschrieben: „Der Herr, Herr tut nichts, es sei denn, daß Er Sein Geheimnis Seinen Knechten, den Propheten, zuvor geoffenbart habe!“ [Amos 3,7; vgl. Ps. 25,14; Spr. 3,32;

Psalm 25,14 -- Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn fürchten; und seinen Bund läßt er sie wissen. / Sprüche 3,32 -- denn der HERR hat Greuel an dem Abtrünnigen, und sein Geheimnis ist bei den Frommen.

wer es zu dieser Sache versteht, lese 1. Kön. 22,13-18;

1. Könige 22,13-18 -- 13 Und der Bote, der hingegangen war, Micha zu rufen, sprach zu ihm: Siehe, der Propheten Reden sind einträchtig gut für den König; so laß nun dein Wort auch sein wie das Wort derselben und rede Gutes. 14 Micha sprach: So wahr der HERR lebt, ich will reden, was der HERR mir sagen wird. 15 Und da er zum König kam, sprach der König zu Ihm: Micha, sollen wir gen Ramoth in Gilead ziehen, zu streiten oder sollen wir's lassen anstehen? Er sprach zu Ihm: Ja, ziehe hinauf und fahre glücklich; der HERR wird's in die Hand des Königs geben. 16 Der König sprach abermals zu ihm: Ich beschwöre dich, daß du mir nichts denn die Wahrheit sagst im Namen des HERRN. 17 Er sprach: Ich sah ganz Israel zerstreut auf den Bergen wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Und der HERR sprach: Diese haben keinen Herrn; ein jeglicher kehre wieder heim mit Frieden. 18 Da sprach der König Israels zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, daß er mir nichts Gutes weissagt, sondern eitel Böses?

vgl. die 2 Kapitel 1. Kön. 21 und 22!] Wie mag Abrahams Herz erbebt sein bei dieser furchtbaren Mitteilung des Herrn. Hier hieß es auch: „Wer die Nachricht davon hören wird, dem werden seine beiden Ohren gellen!“ [Lies 1. Sam. 10,3-12; 2. Kön. 21,10-12; Jer. 19,1-4!]

1. Samuel 10,3-12 -- 3 Und wenn du dich von da weiter wendest, so wirst du kommen zu der Eiche Thabor; daselbst werden dich antreffen drei Männer, die hinaufgehen zu Gott gen Beth-El. Einer trägt drei Böcklein, der andere drei Laibe Brot, der dritte einen Krug mit Wein. 4 Und sie werden dich freundlich grüßen und dir zwei Brote geben. Die sollst du von ihren Händen nehmen. 5 Darnach wirst du kommen zu dem Hügel Gottes, da der Philister Schildwacht ist; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir begegnen ein Haufe Propheten, von der Hütte herabkommend, und vor ihnen her Psalter und Pauke und Flöte und Harfe, und sie werden weissagen. 6 Und der Geist des HERRN wird über dich geraten, daß du mit ihnen weissagst; da wirst du ein anderer Mann werden. 7 Wenn dir nun diese Zeichen kommen, so tue, was dir unter die Hand kommt; denn Gott ist mit dir. 8 Du sollst aber vor mir hinabgehen gen Gilgal; siehe, da will ich zu dir hinabkommen, zu opfern Brandopfer und Dankopfer. Sieben Tage sollst du harren, bis ich zu dir komme und dir kundtue, was du tun sollst. 9 Und da er seine Schultern wandte, daß er von Samuel ginge, gab Gott ihm ein anderes Herz, und alle diese Zeichen kamen auf denselben Tag. 10 Und da sie kamen an den Hügel, siehe, da kam ihm ein Prophetenhaufe entgegen; und der Geist Gottes geriet über ihn, daß er unter ihnen weissagte. 11 Da ihn aber sahen alle, die ihn vormals gekannt hatten, daß er mit den Propheten weissagte, sprachen sie alle untereinander: Was ist dem Sohn des Kis geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten? 12 Und einer daselbst antwortete und sprach: Wer ist ihr Vater? Daher ist das Sprichwort gekommen: Ist Saul auch unter den Propheten? / 2. Könige 21,10-12 -- 10 Da redete der HERR durch seine Knechte, die Propheten, und sprach: 10 Darum daß Manasse, der König Juda's, hat diese Greuel getan, die ärger sind denn alle Greuel, so die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und hat auch Juda sündigen gemacht mit seinen Götzen; 12 darum spricht der HERR, der Gott Israels, also: Siehe, ich will Unglück über Jerusalem und Juda bringen, daß, wer es hören wird, dem sollen seine beide Ohren gellen; / Jeremia 19,1-4 -- 1 So spricht nun der HERR: Gehe hin und kaufe dir einen irdenen Krug vom Töpfer, samt etlichen von den Ältesten des Volks und von den Ältesten der Priester, 2 und gehe hinaus ins Tal Ben-Hinnom, das vor dem Ziegeltor liegt, und predige daselbst die Worte, die ich dir sage, 3 und sprich: Höret des HERRN Wort, ihr Könige Juda's und Bürger zu Jerusalem! So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will ein solch Unglück über diese Stätte gehen lassen, daß, wer es hören wird, dem die Ohren klingen sollen, 4 darum daß sie mich verlassen und diese Stätte einem fremden Gott gegeben haben und andern Göttern darin geräuchert haben, die weder sie noch ihre Väter noch die Könige Juda's gekannt haben, und haben die Stätte voll unschuldigen Bluts gemacht

Jesaja ruft den oberflächlichen, schuldbeladenen Frauen in Jerusalem zu: „Wacht auf ihr sorglosen Frauen, und hört meine Stimme. – Ihr sicheren Töchter, nehmt zu Ohren meine Reden! Wie werdet ihr zittern, ihr Oberflächlichen! Ja, bebt ihr Sorglosen, und zittert ihr Sicheren! Zieht aus und entblößt euch, und umgürtet mit Sacktuch eure Lenden!“ In Offenbarung 6 lesen wir: „Und ich schaute: die Könige der Erde, die Würdenträger und Kriegsobersten, die Reichen und Mächtigen, die Sklaven und die Freien, sie verbargen sich in den Höhlen und Felsklüften der Berge. Und sie riefen den Bergen und Felsen zu: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht Dessen, der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes; denn gekommen ist der große Tag des Zornes, und wer kann vor Ihm bestehen!“

(Sonntag, 21. Januar 1951)

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Zuletzt geändert am 16.03.2014 18:30 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)