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JAHRGANG 1951
Januar 1951

Sonntag, 21. Januar 1951


1. Mose 18,16.17; Offenbarung 6,15-17

Abraham begleitete nun seine hohen Gäste als sie aufbrachen nach Sodom – nach der Überlieferung bis an eine Stelle, wo man durch eine Schlucht hindurch den Blick auf das heutige Tote Meer – damals auf die noch blühenden Städte Sodom und Gormorra hatte. – Eines Augenblicks sprach der Herr zu Sich Selbst: „Wie sollte ich Abraham verbergen, was Ich tun will?“ Kein Mensch konnte ahnen, was schon am morgigen Tage über die schreckliche Gottlosigkeit Sodoms und Gomorras hereinbrechen sollte. Der Herr aber wollte zuvor Seinen geheiligten Knecht Abraham zum Mitwisser des Bevorstehenden machen. Steht doch geschrieben: „Der Herr, Herr tut nichts, es sei denn, daß Er Sein Geheimnis Seinen Knechten, den Propheten, zuvor geoffenbart habe!“ [Amos 3,7; vgl. Ps. 25,14; Spr. 3,32; wer es zu dieser Sache versteht, lese 1. Kön. 22,13-18; vgl. die 2 Kapitel 1. Kön. 21 und 22!] Wie mag Abrahams Herz erbebt sein bei dieser furchtbaren Mitteilung des Herrn. Hier hieß es auch: „Wer die Nachricht davon hören wird, dem werden seine beiden Ohren gellen!“ [Lies 1. Sam. 10,3-12; 2. Kön. 21,10-12; Jer. 19,1-4!] Jesaja ruft den oberflächlichen, schuldbeladenen Frauen in Jerusalem zu: „Wacht auf ihr sorglosen Frauen, und hört meine Stimme. – Ihr sicheren Töchter, nehmt zu Ohren meine Reden! Wie werdet ihr zittern, ihr Oberflächlichen! Ja, bebt ihr Sorglosen, und zittert ihr Sicheren! Zieht aus und entblößt euch, und umgürtet mit Sacktuch eure Lenden!“ In Offenbarung 6 lesen wir: „Und ich schaute: die Könige der Erde, die Würdenträger und Kriegsobersten, die Reichen und Mächtigen, die Sklaven und die Freien, sie verbargen sich in den Höhlen und Felsklüften der Berge. Und sie riefen den Bergen und Felsen zu: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht Dessen, der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes; denn gekommen ist der große Tag des Zornes, und wer kann vor Ihm bestehen!“

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