BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 352 (Der drei-eine HERR verheißt der betagten Sarah einen Sohn, die darüber lacht)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

24. Der drei-eine HERR verheißt der betagten Sarah einen Sohn, die darüber lacht (1. Mose 18,9-15)


1. MOSE 18,10-15

10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen über ein Jahr; siehe, so soll Sara, dein Weib, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür der Hütte. 11 Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise. 12 Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch Wollust pflegen, und mein Herr ist auch alt? 13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst du, das es wahr sei, daß ich noch gebären werde, so ich doch alt bin? 14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen über ein Jahr, so soll Sara einen Sohn haben. 15 Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht; denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht also; du hast gelacht.

PSALM 128,1-6

1 Ein Lied im höhern Chor. Wohl dem, der den HERRN fürchtet und auf seinen Wegen geht! 2 Du wirst dich nähren deiner Hände arbeit; wohl dir, du hast es gut. 3 Dein Weib wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock drinnen in deinem Hause, deine Kinder wie Ölzweige um deinen Tisch her. 4 Siehe, also wird gesegnet der Mann, der den HERRN fürchtet. 5 Der HERR wird dich segnen aus Zion, daß du sehest das Glück Jerusalems dein Leben lang 6 und sehest deiner Kinder Kinder. Friede über Israel!

Eine wunderbare Stärkung war es für Abraham, daß der Herr ihm hier zum zweitenmal klar ankündigt: „Übers Jahr will Ich wiederkommen, und Sara wird einen Sohn haben!“ Diesmal lachte Abraham nicht. [Vgl. 1. Mose 17,15-17.]

1. Mose 17,15-17 -- 15 Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heißen, sondern Sara soll ihr Name sein. 16 Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; denn ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

Er hatte wirklich gelernt, dem Wort des Herrn voll und ganz zu trauen und zu glauben, selbst wenn Gott Unglaubliches in Aussicht stellte. Sara allerdings, die die Worte des Herrn vom Zelt aus hörte, lachte ungläubig. Sie konnte das noch nicht fassen; es war ihr ein zu großes Wunder, das geschehen sollte. – O, welches Gotteskind hat nicht zu irgendeiner Zeit ein Lachen oder wenigstens ein Lächeln des Unglaubens gezeigt den großen und sicheren Zusagen des Herrn gegenüber? Es gibt steckengebliebene Gotteskinder, die die da fragen: „Was, auch bei mir soll noch die geistliche Unfruchtbarkeit und Untüchtigkeit überwunden werden? Das ist ja ganz und gar ausgeschlossen!“ Gott aber kann auch spät noch an dir solch großes Wunder tun und aus deiner Unfruchtbarkeit und Untauglichkeit für Ihn eine ganz neue Stufe der geistlichen Kraft und Fruchtbarkeit schaffen! Fasse doch ganzes Vertrauen und denke an das Wort: „Gesegnet ist der Mensch, der auf den Herrn vertraut, und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und dessen Zuversicht der Herr ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt. Nicht fürchtet er sich, wenn die Hitze kommt! Sein Laub ist frisch und grün und selbst im Jahr der Dürre ist er unbekümmert. Er hört nicht auf, Frucht zu tragen!“ Es erfüllt sich an ihm das Wort: „Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens für Gott!“ [Jer. 17,7.8; Spr. 11,30.]

Jeremia 17,7.8 -- 7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verläßt und des Zuversicht der HERR ist. 8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt und am Bach gewurzelt. Denn obgleich eine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün, und sorgt nicht, wenn ein dürres Jahr kommt sondern er bringt ohne Aufhören Früchte. / Sprüche 11,30 -- Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und ein Weiser gewinnt die Herzen.

(Dienstag, 16. Januar 1951)

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Zuletzt geändert am 16.03.2014 18:20 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)