BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1951
Januar 1951

Dienstag, 16. Januar 1951


1. Mose 18,10-15; Psalm 128,1-6

Eine wunderbare Stärkung war es für Abraham, daß der Herr ihm hier zum zweitenmal klar ankündigt: „Übers Jahr will Ich wiederkommen, und Sara wird einen Sohn haben!“ Diesmal lachte Abraham nicht. [Vgl. 1. Mose 17,15-17.] Er hatte wirklich gelernt, dem Wort des Herrn voll und ganz zu trauen und zu glauben, selbst wenn Gott Unglaubliches in Aussicht stellte. Sara allerdings, die die Worte des Herrn vom Zelt aus hörte, lachte ungläubig. Sie konnte das noch nicht fassen; es war ihr ein zu großes Wunder, das geschehen sollte. – O, welches Gotteskind hat nicht zu irgendeiner Zeit ein Lachen oder wenigstens ein Lächeln des Unglaubens gezeigt den großen und sicheren Zusagen des Herrn gegenüber? Es gibt steckengebliebene Gotteskinder, die die da fragen: „Was, auch bei mir soll noch die geistliche Unfruchtbarkeit und Untüchtigkeit überwunden werden? Das ist ja ganz und gar ausgeschlossen!“ Gott aber kann auch spät noch an dir solch großes Wunder tun und aus deiner Unfruchtbarkeit und Untauglichkeit für Ihn eine ganz neue Stufe der geistlichen Kraft und Fruchtbarkeit schaffen! Fasse doch ganzes Vertrauen und denke an das Wort: „Gesegnet ist der Mensch, der auf den Herrn vertraut, und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und dessen Zuversicht der Herr ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt. Nicht fürchtet er sich, wenn die Hitze kommt! Sein Laub ist frisch und grün und selbst im Jahr der Dürre ist er unbekümmert. Er hört nicht auf, Frucht zu tragen!“ Es erfüllt sich an ihm das Wort: „Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens für Gott!“ [Jer. 17,7.8; Spr. 11,30.]

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