BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 218 (Der Herr hat Noah gerecht erfunden vor ihm)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

5. Der Herr hat Noah gerecht erfunden vor ihm (1. Mose 7,1)


1. MOSE 7,1

1 Und der HERR sprach zu Noah: Gehe in den Kasten, du und dein ganzes Haus; denn ich habe dich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit.

APOSTELGESCHICHTE 16,31

31 Sie sprachen: Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!

600 Jahre war Noah alt, als Gott zu ihm sprach: „Gehe in die Arche, du und deine Familie!“ In jener Zeit erreichten die Menschen ja noch ein sehr hohes Alter, weil ihre Kraft noch nicht so, wie später, durch die Sünde geschwächt war. Adam z. B., der Stammvater des ganzen Menschengeschlechts, wurde 930 Jahre alt. [Lies 1. Mose 5,5.8.27]

1. Mose 5,5.8.27 -- 5 daß sein ganzes Alter ward neunhundertunddreißig Jahre, und starb. ... 8 daß sein ganzes Alter ward neunhundertundzwölf Jahre, und starb. ... 27 daß sein ganzes Alter ward neunhundert und neunundsechzig Jahre, und starb.

Von Noah hören wir, daß er 950 Jahre alt wurde. [1. Mose 9,28.29.]

1. Mose 9,28.29 -- 28 Noah aber lebte nach der Sintflut dreihundertfünfzig Jahre, 29 daß sein ganzes Alter ward neunhundertundfünfzig Jahre, und starb.

Die Lebenskraft der Menschen war also damals bedeutend stärker als heute. Schon Mose, geboren 1613 v. Chr. wurde nur 120 Jahre alt. [Lies 5. Mose 34,7; Ps. 90,3-12; 103,14-18.]

5. Mose 34,7 -- 7 Und Mose war hundertundzwanzig Jahre alt, da er starb. Seine Augen waren nicht dunkel geworden, und seine Kraft war nicht verfallen. / Psalm 90,3-12 -- 3 der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder! 4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. 5 Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom; sie sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird, 6 das da frühe blüht und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorrt. 7 Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plötzlich dahin müssen. 8 Denn unsere Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht. 9 Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz. 10 Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. 11 Wer glaubt aber, daß du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor solchem deinem Grimm? 12 Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. / Psalm 103,14-18 -- 14 Denn er kennt, was für ein Gemächte wir sind; er gedenkt daran, daß wir Staub sind. 15 Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld; 16 wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr. 17 Die Gnade aber des HERRN währet von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind 18 bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie darnach tun.

Nachdem Gott Noah und seinen Zeitgenossen die entsetzliche Flut angekündigt hatte, welche die ganze Menschheit bis auf eine Familie vertilgen sollte, gewährte die göttliche Langmut den Menschen noch 120 Jahre Gnadenfrist. Sie sollten zur Buße und zur Rettung kommen durch das Zeugnis Noahs, der ein Knecht Gottes war! – Der Apostel Petrus schreibt etwa 2450 Jahre später: „Für unsere Sünden hat ja Christus ein für allemal gelitten – Er, der Gerechte, für uns, die Ungerechten, damit Er uns zu Gott führe! Er ist getötet worden dem Leibe nach, jedoch lebendig gemacht worden im Geiste. In diesem Geiste ging Er einst hin und brachte den Menschen durch Noah eine Rettungsbotschaft. Doch sie waren damals jener Rettungsbotschaft ungehorsam, als Gottes Langmut während des Bauens der Arche geduldig auf ihre Bekehrung wartete.“ [1. Petr. 3,18-22.]

1. Petrus 3,18-22 -- 18 Sintemal auch Christus einmal für unsre Sünden gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten, auf daß er uns zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. 19 In demselben ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, 20 die vorzeiten nicht glaubten, da Gott harrte und Geduld hatte zu den Zeiten Noahs, da man die Arche zurüstete, in welcher wenige, das ist acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser; 21 welches nun auch uns selig macht in der Taufe, die durch jenes bedeutet ist, nicht das Abtun des Unflats am Fleisch, sondern der Bund eines guten Gewissens mit Gott durch die Auferstehung Jesu Christi, 22 welcher ist zur Rechten Gottes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.

Dann war die Gnadenzeit für diese so lange von Gott gerufenen Sünder abgeschlossen. Und jetzt sind die Geister jener unbußfertigen, ungehorsamen Menschen im Gefängnis ewigen Verderbens! Noahs ganze Familie dagegen, bestehend aus acht Personen, wurde in der Arche durch die gewaltige Wasserflut hindurchgerettet. – Bist du schon eingetreten in die wahre Rettungsarche? Bist du „ein Mensch in Christus?“ – erlöst, geborgen und sichergestellt in Ihm, dem Sohn Gottes? [Lies Matth. 3,7-10.]

Matthäus 3,7-10 -- 7 Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? 8 Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße! 9 Denket nur nicht, daß ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.10 Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

(Dienstag, 3. Januar 1950)

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