BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

5. Der Herr hat Noah gerecht erfunden vor ihm (1. Mose 7,1)


1. MOSE 6,22 - 7,1

6,22 Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot. 7,1 Und der HERR sprach zu Noah: Gehe in den Kasten, du und dein ganzes Haus; denn ich habe dich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit.

HEBRÄER 11,7

7 Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; durch den Glauben sprach er der Welt das Urteil und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt.

„Noah tat alles was Gott ihm geboten hatte!“ Dieses ehrenvolle Zeugnis wird ihm in unserer Geschichte wiederholt ausgestellt. [vgl. 1. Mose 6,22; 7,5.16.]

1. Mose 6,22 -- Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot. / 1. Mose 7,5 -- Und Noah tat alles, was ihm der HERR gebot. / 1. Mose 7,16 -- Und das waren Männlein und Weiblein von allerlei Fleisch, und gingen hinein, wie denn Gott ihm geboten hatte. Und der HERR schloß hinter ihm zu.

Wir sehen hier, was nach der Bibel richtiger Glaube ist. Er begnügt sich nicht mit dem Wissen – er tut etwas; er tut was Gott gebietet! Jesus sagt: „Wenn ihr es wisset – glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!“ Wir werden hier erinnert an das kostbare Wort: „Die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, die Ihn fürchten, und Seine Treue erweist sich an ihnen auf Kindeskinder hin an denen, die Seinen Bund bewahren und Seiner Vorschriften gedenken, um sie zu tun!“ [Ps. 103,17.18; vgl. Ps. 25,10; 119,9-16.]

Psalm 25,10 -- Die Wege des HERRN sind eitel Güte und Wahrheit denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse halten. / Psalm 119,9-16 -- 9 Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten. 10 Ich suche dich von ganzem Herzen; laß mich nicht abirren von deinen Geboten. 11 Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf daß ich nicht wieder dich sündige. 12 Gelobt seist du, HERR! Lehre mich deine Rechte! 13 Ich will mit meinen Lippen erzählen alle Rechte deines Mundes. 14 Ich freue mich des Weges deiner Zeugnisse wie über allerlei Reichtum. 15 Ich rede von dem, was du befohlen hast, und schaue auf deine Wege. 16 Ich habe Lust zu deinen Rechten und vergesse deiner Worte nicht.

Ein Glaube der nichts tut ist wie ein toter Mensch, der weder Hand noch Füße regt und der Welt nichts nützen kann. Wahrer Glaube dagegen ist lebendig – stets geschäftig, stets bereit zu dienen, zu helfen, zu nützen. – Viele werden Noah deswegen verhöhnt haben, weil er solch ein großes Haus baute, aus Furcht, daß große Wasserfluten kommen würden! Ja, man wird ihn geradezu für verrückt gehalten haben. Doch Noah ließ die Menschen spotten und tat unbeirrt das, was Gott befohlen hatte. – Habe ich heute getan, was Gott haben will? Gehorche ich Gott, auch wenn man mich für einen Toren hält, oder wenn ich zum Stadtgespräch deswegen werde?

Laß sie spotten, laß sie lachen –
Gott, mein Heil, wird in Eil, sie zuschanden machen!

Wahrer Glaube folgt nicht in einigen Stücken dem Wort und Gebot Gottes und in anderen der menschlichen Vernunft, sondern ausschließlich dem Willen und Gebot unseres großen Gottes. „Ja, wir nehmen jeden Gedanken gefangen und machen ihn Christus, unseren erhabenen Herrn, untertan.“ [Lies 2. Kor. 10,4-6; Ps. 18,44a; vgl. Röm. 1,5.6; 6,17.18.]

2. Korinther 10,4-6 -- 4 Denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Gott, zu zerstören Befestigungen; 5 wir zerstören damit die Anschläge und alle Höhe, die sich erhebt wider die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam Christi 6 und sind bereit, zu rächen allen Ungehorsam, wenn euer Gehorsam erfüllt ist. / Psalm 18,44a -- Du hilfst mir von dem zänkischen Volk und machst mich zum Haupt unter den Heiden; / Römer 1,5.6 -- 5 durch welchen wir haben empfangen Gnade und Apostelamt, unter allen Heiden den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter seinem Namen, 6 unter welchen ihr auch seid, die da berufen sind von Jesu Christo,

(Montag, 2. Januar 1950)

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