BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

6. Wie Gott der HERR dem Adam eine Gehilfin machte (1. Mose 2,18-25)


1. MOSE 2,21-25

21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. 23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin heißen, darum daß sie vom Manne genommen ist. 24 Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch. 25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und das Weib, und schämten sich nicht.

HIOB 33,15.16

15 Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bette, 16 da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie,

PSALM 3,6

6 Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.

PSALM 121,4

4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

Mit dem inneren Klarblick seines Herzens und Verstandes hatte Adam die Tiere erkannt und ihnen entsprechend seinem inneren Empfingen die Namen beigelegt. Die Schrift schließt an diese Tierschau unmittelbar das Wort an: „Aber für Adam fand Er keine ihm gleichwertige Gehilfin und Lebensgefährtin.“ Auch Adam selbst mag immer klarer den Eindruck gewonnen haben, dass er, unendlich erhabener und höher als die Tiere stehend, einsam unter dieser Fülle und Mannigfaltigkeit des geschöpflichen Lebens stehe. Gott aber, der das Sehnen und Verlangen in seinem Herzen sah, stand im Begriff, Selbst ihm aus seiner eigenen Natur diese Gefährtin zu schaffen und zu schenken, so wie Sein liebendes Herz es längst geplant hatte! - In der Erfüllung der von Gott gegebenen Aufgabe und unter dem ernsten Verbot hinsichtlich des Baumes der Erkenntnis, sahen wir Adam heranreifen. Gott sah, dass er eine ebenbürtige Gehilfin und Lebensgefährtin brauchte und schickte sich an, ihm dieselbe zu erschaffen und zuzuführen. Die Zeit war nun gekommen für ein neues schöpferisches Wunderwirken Gottes, das ja allezeit vor Menschaugen mit dem Schleier des Geheimnisses verhüllt ist! So ließ Er einen tiefen Schlaf auf Adam fallen. Derselbe findet allerdings seine natürliche Erklärung in der vorangegangenen großen Anspannung, da er ja seine Aufmerksamkeit auf so unendlich viele verschiedenartige Geschöpfe Gottes gerichtet hat. An und für sich gehört allerdings der Schlaf zu der von Gott geschaffenen Menschennatur. Derselbe ist für uns Menschen so notwendig wie für die gesamte Natur der Wechsel von Tag und Nacht. Gott ließ also diesen tiefen Schlaf über Adam kommen, um aus ihm selbst die Gattin für ihn zu schaffen. - Es ist ja manchmal so: wo ein Neues werden soll, geht ein tiefer Schlaf voraus! (Lies 1. Mose 15,12.17.18; 1. Kön. 19,4-18; vgl. Joh. 12,24.25; 1. Kor. 15,36.)

1. Mose 15,12.17.18 -- 12 Da nun die Sonne am Untergehen war, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram; und siehe, Schrecken und große Finsternis überfiel ihn. … 17 Als nun die Sonne untergegangen und es finster geworden war, siehe, da rauchte ein Ofen, und ein Feuerflamme fuhr zwischen den Stücken hin. 18 An dem Tage machte der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen will ich dies Land geben, von dem Wasser Ägyptens an bis an das große Wasser Euphrat: / 1. Könige 19,4-18 -- 4 Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise und kam hinein und setzte sich unter einen Wacholder und bat, daß seine Seele stürbe, und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser denn meine Väter. 5 Und er legte sich und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iß! 6 Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und eine Kanne mit Wasser. Und da er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. 7 Und der Engel des HERRN kam zum andernmal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! denn du hast einen großen Weg vor dir. 8 Er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft derselben Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis an den Berg Gottes Horeb 9 und kam daselbst in eine Höhle und blieb daselbst über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach zu ihm: Was machst du hier, Elia? 10 Er sprach: Ich habe geeifert um den HERRN, den Gott Zebaoth; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert erwürgt, und ich bin allein übriggeblieben, und sie stehen darnach, daß sie mir mein Leben nehmen. 11 Er sprach: Gehe heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriß und die Felsen zerbrach, vor dem HERRN her; der HERR war aber nicht im Winde. Nach dem Winde aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. 12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. 13 Da das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging heraus und trat in die Tür der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia? 14 Er sprach: Ich habe um den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Altäre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert erwürgt, und ich bin allein übriggeblieben, und sie stehen darnach, daß sie mir das Leben nehmen. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Gehe wiederum deines Weges durch die Wüste gen Damaskus und gehe hinein und salbe Hasael zum König über Syrien, 16 Und Jehu, den Sohn Nimsis, zum König über Israel, und Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mehola, zum Propheten an deiner Statt. 17 Und es soll geschehen, daß wer dem Schwert Hasaels entrinnt, den soll Jehu töten. 18 Und ich will übriglassen siebentausend in Israel: alle Kniee, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und allen Mund, der ihn nicht geküßt hat./ Johannes 12,24.25 -- 24 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt's allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte. 25 Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben. / 1. Korinther 15,36 -- 36 Du Narr: was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:17 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)