BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 091 (Das Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

5. Adam im Garten Eden und das Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen (1. Mose 2,15-17)


MATTHÄUS 21,33

33 Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.

PSALM 92,12-15

12 Und mein Auge wird seine Lust sehen an meinen Feinden; und mein Ohr wird seine Lust hören an den Boshaften, die sich wider mich setzen. 13 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum; er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. 14 Die gepflanzt sind in dem Hause des HERRN, werden in den Vorhöfen unsers Gottes grünen. 15 Und wenn sie gleich alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein,

JEREMIA 12,2

2 Du pflanzt sie, daß sie wurzeln und wachsen und Frucht bringen. Nahe bist du in ihrem Munde, aber ferne von ihrem Herzen;

Der Prophet Jeremia klagt vor Gott: „Du hast mich umzäunt, dass ich nicht herauskomme. Du hast schwer gemacht meine Fesseln! Selbst wenn ich schreie und zu Dir rufe, so hemmst Du mein Gebet; meine Wege hast Du mir mit Quadern vermauert, meine Pfade ungangbar gemacht!“ (Klagel. 3,7-9; vgl. Hesekiel 2,6.)

Klagelieder 3,7-9 -- 7 Er hat mich vermauert, daß ich nicht heraus kann, und mich in harte Fesseln gelegt. 8 Und wenn ich gleich schreie und rufe, so stopft er die Ohren zu vor meinem Gebet. 9 Er hat meinen Weg vermauert mit Werkstücken und meinen Steig umgekehrt. / Hesekiel 2,6 -- 6 Und du Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen bei dir, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten noch vor ihrem Angesicht dich entsetzen, ob sie wohl ein ungehorsames Haus sind,

Andererseits schützt Gott Seine Geliebten mit Seiner ganzen Macht. Der Teufel kennt diesen schützenden Zaun der Fürsorge und Bewahrung Gottes recht wohl; denn er findet an demselben stets ein gewaltiges Hindernis, wenn er uns an irgendeinem Punkt anzugreifen sucht, um uns zu verderben. Was innerhalb dieses „Zaunes“ liegt, ist seinem Machtbereich entzogen. - „Der neue Mensch in Christus Jesus!“ - damit ist der Machtbereich der göttlichen Gnade und Herrlichkeit klar bezeichnet, in welchen das Kind Gottes schützend eingeschlossen ist. Hier hat der Teufel keinen Zutritt. Unser großer Hirte, Jesus Christus, spricht von Seinen Schafen: „Niemand wird sie Mir aus Meiner Hand reißen; niemand kann sie aus der Hand Meines Vaters rauben.“ (Lies Joh. 10,27-30.)

Johannes 10,27-30 -- 27 Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. 29 Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.

Der aus Gott Geborene „wandelt vorsichtig“; er will niemals innere Einbuße erleiden, sondern er bewahrt sich und will nun immer zunehmen an Kraft und Freude! Wohl nähert sich der Versucher dem wachsamen Kinde Gottes; er darf ihm aber nicht schaden - so wenig die Mücke dem brennenden Licht schadet; sie stirbt an ihm. Unser Widersacher besitzt keinerlei Lockmittel für das göttliche Leben in uns - nichts, was für die neue Natur Anziehungskraft besäße! Die Schrift sagt: „Vergeblich wird das Netzt ausgebreitet vor den Augen des gesamten Vogelvolkes!“ (Sprüche 1,17; lies Psalm 140,5-7.)

Sprüche 1,17 -- 17 Denn es ist vergeblich, das Netz auswerfen vor den Augen der Vögel. / Psalm 140,5-7 -- 5 Bewahre mich, HERR, vor der Hand der Gottlosen; behüte mich vor den freveln Leuten, die meinen Gang gedenken umzustoßen. 6 Die Hoffärtigen legen mir Stricke und breiten mir Seile aus zum Netz und stellen mir Fallen an den Weg. (Sela.) 7 Ich aber sage zum HERRN: Du bist mein Gott; HERR, vernimm die Stimme meines Flehens!

Je häufiger du die Versuchung des Feindes überwindest - je länger du dem Bösen siegreichen Widerstand leistest, desto mehr erstarkst du und desto weniger ficht dich die Versuchung an, mag sie nun von innen oder von außen an dich herankommen! (Lies Joh. 15,5-8.)

Johannes 15,5-8 -- 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. 7 So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.

Lieber Bruder, liebe Schwester, behüte deinen Herzensgarten mehr als alles andere. (Lies 5. Mose 11,16-18; Luk. 12,15; 2. Petr. 3,17.18; 1. Joh. 5,21.)

5. Mose 11,16-18 -- 16 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abweichet und dienet andern Göttern und betet sie an, 17 und daß dann der Zorn des HERRN ergrimme über euch und schließe den Himmel zu, daß kein Regen komme und die Erde ihr Gewächs nicht gebe und ihr bald umkommt von dem guten Lande, das euch der HERR gegeben hat. 18 So fasset nun diese Worte zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand, daß sie ein Denkmal vor euren Augen seien. / Lukas 12,15 -- 15 Und er sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat. / 2. Petrus 3,17.18 -- 17 Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das zuvor wisset, so verwahret euch, daß ihr nicht durch den Irrtum der ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und entfallet aus eurer eigenen Festung. 18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unsers HERRN und Heilandes Jesu Christi. Dem sei Ehre nun und zu ewigen Zeiten! Amen. / Johannes 5,21 -- 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, also auch der Sohn macht lebendig, welche er will.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:12 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)