BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 072 (Gott der HERR)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

1. Gott der HERR (1. Mose 2,4b)


1. MOSE 2,4

4 Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.

JESAJA 44,6

6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

2. CHRONIK 20,5.6

5 Und Josaphat trat unter die Gemeinde Juda's und Jerusalems im Hause des HERRN vor dem neuen Hofe 6 und sprach: HERR, unser Väter Gott, bist du nicht Gott im Himmel und Herrscher in allen Königreichen der Heiden? Und in deiner Hand ist Kraft und Macht, und ist niemand, der wider dich zu stehen vermöge.

Der Name „Jehova-Gott“, den wir nur in Kapitel 2 und 3 des ersten Buches Mose finden und der bereits in Kapitel 4 aufhört, entspricht dem paradiesischen Urzustand. Damals bildeten Adam und Eva noch eine Einheit und standen in einem ungetrübten Verhältnis zu Gott. Ganz schnell jedoch, nach dem Sündenfall, entwickelte sich die Menschenfamilie in zwei nebeneinander herlaufenden Linien, die in ihrer Stellung zu Gott verschieden, ja einander entgegengesetzt waren. (Lies Sprüche 4,18.19; 11,1-13.)

Sprüche 4,18.19 -- 18 Aber der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht, das immer heller leuchtet bis auf den vollen Tag. 19 Der Gottlosen Weg aber ist wie Dunkel; sie wissen nicht, wo sie fallen werden. / Sprüche 11,1-13 -- 1 Falsche Waage ist dem HERRN ein Greuel; aber völliges Gewicht ist sein Wohlgefallen. 2 Wo Stolz ist, da ist auch Schmach; aber Weisheit ist bei den Demütigen. 3 Unschuld wird die Frommen leiten; aber die Bosheit wird die Verächter verstören. 4 Gut hilft nicht am Tage des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tod. 5 Die Gerechtigkeit des Frommen macht seinen Weg eben; aber der Gottlose wird fallen durch sein gottloses Wesen. 6 Die Gerechtigkeit der Frommen wird sie erretten; aber die Verächter werden gefangen in ihrer Bosheit. 7 Wenn der gottlose Mensch stirbt, ist seine Hoffnung verloren und das Harren des Ungerechten wird zunichte. 8 Der Gerechte wird aus seiner Not erlöst, und der Gottlose kommt an seine Statt. 9 Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbt; aber die Gerechten merken's und werden erlöst. 10 Eine Stadt freut sich, wenn's den Gerechten wohl geht; und wenn die Gottlosen umkommen, wird man froh. 11 Durch den Segen der Frommen wird eine Stadt erhoben; aber durch den Mund der Gottlosen wird sie zerbrochen. 12 Wer seinen Nächsten schändet, ist ein Narr; aber ein verständiger Mann schweigt still. 13 Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer eines getreuen Herzens ist, verbirgt es.

So war die Art und Weise, wie Gott ihnen begegnete, eine ganz verschiedene. – Nun Näheres über die beiden Namen Gottes. Gewöhnlich steht der Name „Gott“ im Hebräischen in der Mehrzahl: „Elohim.“ Diese Mehrzahl des Namens soll die Fülle und die Mannigfaltigkeit der Kräfte und Eigenschaften Gottes bezeichnen. Er ist der eine wahre Gott, der unendlich Große und Erhabene, welcher Himmel und Erde geschaffen hat und alles Geschaffene erhält und regiert. - Der Name „Jehova“ war den Juden so heilig, daß sie beim Vorlesen nicht wagten ihn auszusprechen! Sie setzten deshalb unter diesen Namen in ihrer Bibel andere Laute. In anderen Bibeln steht statt „Jehova“ „der Herr“! Seinen Namen „Jehova“ erklärt Gott Selbst in 2. Mose 3,14 mit den Worten: „Ich bin, der Ich bin!“ und bezeichnet damit Seine Ewigkeit und Unwandelbarkeit.

2. Mose 3,14 -- 14 Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.

Er ist der in der Welt sich kundgebende, die Geschichte der Menschheit überwaltende, ewige Gott. In diesem Namen Gottes „Jehova“, liegt die majestätische Hoheit Gottes in Seiner Weltregierung. Ebenso kommt darin zum Ausdruck die absolute Beständigkeit Gottes. Er bleibt Sich Selbst stets gleich und stets treu; „Ich der Herr, Jehova, verändere Mich nicht!“ [Mal. 3,6; lies Psalm 89,3.34; 2. Tim. 2,13; vgl. 5. Mose 7,9-11.]

Maleachi 3,6 -- 6 Denn ich bin der HERR und wandle mich nicht; und es soll mit euch Kindern Jakobs nicht gar aus sein. / Psalm 89,4.35 -- 4 "Ich habe einen Bund gemacht mit meinem Auserwählten; ich habe David, meinem Knechte, geschworen: … 35 Ich will meinen Bund nicht entheiligen, und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist. / 2. Timotheus 2,13 -- 13 glauben wir nicht, so bleibt er treu; er kann sich selbst nicht verleugnen. / 5. Mose 7,9-11 -- 9 Da sprach der HERR zu mir: Du sollst den Moabitern nicht Schaden tun noch sie bekriegen; denn ich will dir ihres Landes nichts zu besitzen geben; denn ich habe Ar den Kindern Lot zu besitzen gegeben. 10 (Die Emiter haben vorzeiten darin gewohnt; das war ein großes, starkes und hohes Volk wie die Enakiter. 11 Man hielt sie auch für Riesen gleich wie die Enakiter; und die Moabiter heißen sie Emiter.

Der Herr, Jehova, ist also die absolute Persönlichkeit, das gewaltige Ich, der einige Gott, wie Er Sich den Menschen geoffenbart hat, besonders Seinem Volke Israel: Er ist der Gott der Heilsgeschichte! [Lies Tit. 3,3-8 vgl. Kap. 2,11 bis 15.]

Titus 3,3-8 -- 3 aber zu seiner Zeit hat er offenbart sein Wort durch die Predigt, die mir vertrauet ist nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes, 4 dem Titus, meinem rechtschaffenen Sohn nach unser beider Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und dem HERRN Jesus Christus, unserm Heiland! 5 Derhalben ließ ich dich in Kreta, daß du solltest vollends ausrichten, was ich gelassen habe, und besetzen die Städte hin und her mit Ältesten, wie ich dir befohlen haben; 6 wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtigt, daß sie Schwelger und ungehorsam sind. 7 Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben; 8 sondern gastfrei, gütig, züchtig, gerecht, heilig, keusch, / Titus 2,11-15 -- 11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und züchtigt uns, daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken. 15 Solches rede und ermahne und strafe mit gutem Ernst. Laß dich niemand verachten.

Hast du dich heute schon so ganz persönlich vor diesem mächtigen, erhabenen Gott der Liebe gebeugt in ernstem Gebet? Wenn nicht, so tue es jetzt eilends durch Jesus Christus, den Versöhner!

(Dienstag, 14.12.1948)

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