BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1948
November 1948

Dienstag, 14. / Mittwoch, 15. Dezember 1948


1. Mose 2,4; Jesaja 44,6; 2. Chronik 20,5.6

Der Name „Jehova-Gott“, den wir nur in Kapitel 2 und 3 des ersten Buches Mose finden und der bereits in Kapitel 4 aufhört, entspricht dem paradiesischen Urzustand. Damals bildeten Adam und Eva noch eine Einheit und standen in einem ungetrübten Verhältnis zu Gott. Ganz schnell jedoch, nach dem Sündenfall, entwickelte sich die Menschenfamilie in zwei nebeneinander herlaufenden Linien, die in ihrer Stellung zu Gott verschieden, ja einander entgegengesetzt waren. (Lies Sprüche 4,18.19; 11,1-13.) So war die Art und Weise, wie Gott ihnen begegnete, eine ganz verschiedene. – Nun Näheres über die beiden Namen Gottes. Gewöhnlich steht der Name „Gott“ im Hebräischen in der Mehrzahl: „Elohim.“ Diese Mehrzahl des Namens soll die Fülle und die Mannigfaltigkeit der Kräfte und Eigenschaften Gottes bezeichnen. Er ist der eine wahre Gott, der unendlich Große und Erhabene, welcher Himmel und Erde geschaffen hat und alles Geschaffene erhält und regiert. - Der Name „Jehova“ war den Juden so heilig, daß sie beim Vorlesen nicht wagten ihn auszusprechen! Sie setzten deshalb unter diesen Namen in ihrer Bibel andere Laute. In anderen Bibeln steht statt „Jehova“ „der Herr“! Seinen Namen „Jehova“ erklärt Gott Selbst in 2. Mose 3,14 mit den Worten: „Ich bin, der Ich bin!“ und bezeichnet damit Seine Ewigkeit und Unwandelbarkeit. Er ist der in der Welt sich kundgebende, die Geschichte der Menschheit überwaltende, ewige Gott. In diesem Namen Gottes „Jehova“, liegt die majestätische Hoheit Gottes in Seiner Weltregierung. Ebenso kommt darin zum Ausdruck die absolute Beständigkeit Gottes. Er bleibt Sich Selbst stets gleich und stets treu; „Ich der Herr, Jehova, verändere Mich nicht!“ [Mal. 3,6; lies Psalm 89,3.34; 2. Tim. 2,13; vgl. 5. Mose 7,9-11.] Der Herr, Jehova, ist also die absolute Persönlichkeit, das gewaltige Ich, der einige Gott, wie Er Sich den Menschen geoffenbart hat, besonders Seinem Volke Israel: Er ist der Gott der Heilsgeschichte! [Lies Tit. 3,3-8 vgl. Kap. 2,11 bis 15.] – Hast du dich heute schon so ganz persönlich vor diesem mächtigen, erhabenen Gott der Liebe gebeugt in ernstem Gebet? Wenn nicht, so tue es jetzt eilends durch Jesus Christus, den Versöhner!

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