BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 073 (Gott der HERR)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

1. Gott der HERR (1. Mose 2,4b)


1. MOSE 2,4

4 Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.

PSALM 18,31-33

31 Gottes Wege sind vollkommen; die Reden des HERRN sind durchläutert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen. 32 Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN, oder ein Hort außer unserm Gott? 33 Gott rüstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel.

OFFENBARUNG 1,4.8

4 Johannes den sieben Gemeinden in Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die da sind vor seinem Stuhl, … 8 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Als „Jehova“ hat Gott Sich schon dem Erzvater Abraham geoffenbart, als Er den Bund mit ihm schloß: „Ich bin Jehova, der dich herausgeführt hat aus Ur in Chaldäa, um dir das Land Kanaan zu geben!“ [1. Mose 15,7.]

1. Mose 15,7 -- 7 Und er sprach zu ihm: Ich bin der HERR, der dich von Ur in Chaldäa ausgeführt hat, daß ich dir dies Land zu besitzen gebe.

Wie einst Abraham, so hat Sich der Herr hernach dem Mose geoffenbart als Der, welcher so viele kostbare Verheißungen gegeben und auch viele schon erfüllt hatte! (Lies 2. Mose 3,1-6)

2. Mose 3,1-6 -- 1 Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, daß der Busch mit Feuer brannte und ward doch nicht verzehrt; 3 und sprach: ich will dahin und beschauen dies große Gesicht, warum der Busch nicht verbrennt. 4 Da aber der HERR sah, daß er hinging, zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. 5 Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land! 6 Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich Gott anzuschauen.

So wurde der Name „Jehova“ zum Eigennamen des großen Gottes, der das Heil für die in Sünde des gefallenen Menschen schafft: „Jehova, unser Herr, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde, der Du Deine Majestät gesetzt hast über alle Himmel!“ [Ps. 8,1.]

Psalm 8,2 -- 2 HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, du, den man lobt im Himmel!

Wir denken hier auch daran, wie tief bewegt König David war, als Gott ihm durch den Propheten Nathan kundtat, daß sein Sohn Salomo den Tempel in Jerusalem für Gott bauen dürfe. David sprach damals: „Wer bin ich; Jehova, Gott, und was ist mein Haus, daß Du mich bis hierher gebracht hast? Auch hast Du dem Hause Deines Knechtes Verheißungen bis in die fernsten Zeiten hin gegeben. Herr, Du kennst ja Deinen Knecht; nach Deinem Herzen hast Du so Großes an mir getan und lässest all diese gewaltigen Dinge geschehen. Niemand ist Dir gleich, und es gibt keinen Gott außer Dir!“ [1. Chron. 17,15-27.]

1. Chronik 17,15-27 -- 15 Und da Nathan nach allen diesen Worten und all diesem Gesicht mit David redete, 16 kam der König David und blieb vor dem HERRN und sprach: Wer bin ich, HERR, GOTT, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 17 Und das hat dich noch zu wenig gedeucht, Gott, sondern du hast über das Haus deines Knechtes noch von fernem Zukünftigen geredet; und hast mich angesehen nach Menschenweise, der du in der Höhe Gott der HERR bist. 18 Was soll David mehr sagen zu dir, daß du deinem Knecht herrlich machst? Du erkennst deinen Knecht. 19 HERR, um deines Knechtes willen, nach deinem Herzen hast du alle solche großen Dinge getan, daß du kundtätest alle Herrlichkeit. 20 HERR, es ist deinesgleichen nicht und ist kein Gott denn du, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben. 21 Und wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um welches willen Gott hingegangen ist, sich ein Volk zu erlösen und sich selbst einen Namen zu machen von großen und schrecklichen Dingen, Heiden auszustoßen vor deinem Volk her, das du aus Ägypten erlöst hast. 22 Und du hast dir dein Volk Israel zum Volk gemacht ewiglich; und du, HERR, bist ihr Gott geworden. 23 Nun, HERR, das Wort, das du geredet hast über deinen Knecht und über sein Haus, werde wahr ewiglich, und tue, wie du geredet hast. 24 Und dein Name werde wahr und groß ewiglich, daß man sage: Der HERR Zebaoth, der Gott Israels, ist Gott in Israel, und das Haus deines Knechtes David ist beständig vor dir. 25 Denn du, mein Gott, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet, daß du ihm ein Haus bauen willst; darum hat dein Knecht Mut gefunden, daß er vor dir betet. 26 Nun, HERR, du bist Gott und hast solch Gutes deinem Knecht geredet. 27 Nun hebe an, zu segnen das Haus deines Knechtes, daß es ewiglich sei vor dir; denn was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
Gott, wir preisen Dich im Liede, herrlich bist Du, groß an Macht,
Hoch im Himmel auf dem Throne bist umgeben Du von Pracht,
Und mit wunderbarem Glanze bist Du in das Licht gehüllt,
Jauchzend tönen heil’ge Lieder – alles ist von Dir erfüllt!
Halleluja tönt es brausend, offenbar wird Gott als Herr,
Seine Königsherrschaft waltet, wahr, gerecht, voll Macht ist Er!
Von Erkenntnis wir die Erde wunderbar erfüllt einst sein,
Da, wo jetzt die Sünde herrschet, macht Er alles frei und rein!

(Donnerstag, 16.12.1948)

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